Bewohner verdächtigt 57 Verletzte bei Feuer in deutschem Asylheim

HÖVELHOF-STAUMÜHLE (D) - Fünf Asylbewerber werden verdächtigt, in einer deutschen Asylunterkunft gezündelt und dadurch einen Grossbrand ausgelöst zu haben. Dutzende Bewohner mussten ins Spital.

Rund 60 Feuerwehrleute waren am Freitagabend in Maltersmit dem Auspumpen von Kellern und Garagen beschäftigt. Ein Bach war über das Ufer getreten. (Symbolbild) play
Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

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Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind beim Brand einer Asylunterkunft 57 Menschen verletzt worden, eine davon schwer. Das Feuer, das gestern Nachmittag ausgebrochen war, zerstörte das Gebäude in Hövelhof-Staumühle bei Paderborn komplett.

Die Feuerwehr war mit mehr als hundert Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand am Abend unter Kontrolle bringen. Ebenfalls noch gestern Abend nahm die Polizei fünf Personen wegen Verdachts auf Brandstiftung fest. Es handelt sich um Bewohner der Asylunterkunft, die laut der Polizei «an Matratzen gezündelt» haben sollen.

In den ehemaligen Militär-Baracken waren rund 500 Asylbewerber untergebracht, die auf ihre Wegweisung warten. Vergangenen Dienstag war die Polizei bereits vor Ort, weil Tumulte unter den Migranten ausgebrochen waren. 40 bis 60 Personen hätten sich geprügelt, erzählten Zeugen der «Neuen Westfälischen». (SDA/lha)

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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