Bewaffnete Malier kidnappen Missionarin Schweizerin zum zweiten Mal entführt

TIMBUKTU (MALI) - In Mali ist die Schweizer Missionarin Beatrice S. verschleppt worden – das ist ihr bereits 2012 passiert.

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Im April 2012 hatten Islamisten in Mali die Basler Missionarin Beatrice S.* gekidnappt. Damals wurde sie von der Kampfgruppe Ansar Dine während neun Tagen als Geisel gehalten. S. wurde freigelassen – unter der Bedingung, nie wieder zurück nach Timbuktu zu kommen.

Daran hat sich S. aber trotz Todesdrohungen nicht gehalten – die Baslerin war weiterhin in der Wüstenstadt unterwegs. Heute Nacht ist sie erneut entführt worden.

«Bewaffnete Männer haben bei Beatrice geklopft, sie hat aufgemacht. Dann sind sie mit ihr verschwunden», sagt ein Sprecher der malischen Armee.

Das Eidgenössische Departement Angelegenheit EDA hat Kenntnis von der Entführung. Die Schweizer Vertretung vor Ort stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden. Aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes könnten momentan keine weiteren Angaben gemacht werden. (lex/SDA)

*Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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26 Kommentare
  • Juri  Gniom aus Aarau
    08.01.2016
    Mir graust es. Nun wird das EDA wieder alle Hebel in Bewegung setzen müssen, damit eine Unverbesserliche befreit werden kann. Seien wir fatalistisch: sie wusste es - sie wollte es; also überlasst sie ihrem selbstgewählten Schicksal.
  • Sepp  Deflorin 08.01.2016
    Genau so wenig wie wir die islamischen Missionare hier wollen, verstehe ich die malischen Islamisten, dass bei ihnen nicht christlich missioniert werden soll!
  • Sepp  Deflorin 08.01.2016
    Liebe Malier. Bitte behaltet sie. Sie wollte es scheinbar so.
  • Fred  Roubaix 08.01.2016
    Oh, das ist natürlich sehr ungünstig, ich schicke ihr aber gerne #ThoughtsAndPrayers. Das wird ihr bestimmt helfen!
  • Dominik  Wermuth 08.01.2016
    Das war wohl voraussehbar. Diese Lage hat sie sich selber eingebrockt, kein Mitleid von mir.