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Betancourt soll im Oktober zur Frau des Jahres 2008 gekrönt werden. Ihr Einsatz für Demokratie, Freiheit und Toleranz hat das Komitee tief beeindruckt.
«World Awards»-Gründer Georg Kindel traf Ingrid Betancourt in Florenz: «Sie ist ein Vorbild für Millionen», erklärte Kindel den Entscheid. Sechs Jahre lang habe sie als Geisel gelitten, weil sie für die Demokratie in Kolumbien gekämpft hatte.
«Ich fühle mich sehr geehrt», sagte Betancourt, die den Preis bei der Gala am 26. Oktober in einer noch nicht bestimmten europäischen Stadt entgegen nehmen wird. «Ich sehe diesen Preis als Auftrag, mich nicht nur für die Befreiung der restlichen Farc-Geiseln in Kolumbien einzusetzen, sondern für alle Menschen, die gegen ihren Willen unterdrückt werden.»
Wie Bhutto und Schiffer
Seit dem Jahr 2000 verleihen der Ex-Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, und der Österreicher Georg Kindel ihre «World Awards». Seit 2004 auch an aussergewöhnliche Frauen: Ingrid Betancourt gesellt sich unter anderem zu Benazir Bhutto, Königin Noor von Jordanien, Oprah Winfrey, Donatella Versace oder Claudia Schiffer. (dip)
Mehr zum wichtigsten Frauenpreis der Welt: worldawards.com