Betancourt trifft Kampusch in der Oper

  • Publiziert: 27.10.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

WIEN – Die frisch gekürte «Frau des Jahres», die ehemalige Farc-Geisel Ingrid Betancourt, verglich ihr Schicksal mit dem von Natascha Kampusch. Tags darauf traf sie ihre «Schwester».

An der Preisverleihung zur «Frau des Jahres» am Samstagabend in Wien sagte Betancourt, sie wolle die 20-jährige Kampusch treffen. Gesagt, getan: Die beiden ehemaligen Entführungsopfer sahen sich gestern zusammen «Tosca» in der Wiener Volksoper an. Das berichten «Die Presse» heute.

Weil die Oper schon so gut wie ausgebucht war, bekamen die beiden Frauen Plätze in der Regieloge, ganz nah bei der Bühne. Direktor Robert Meier begrüsste seine prominenten Gäste persönlich.

Keine 24 Stunden nachdem Betancourt ihre neue Freundin als «Schwester» und «Seelenverwandte» bezeichnete, haben sie schon ein gemeinsames Hobby: die Oper. Ob Betancourt auf ihr ebenfalls angesprochenes «Mitgefühl für die Opfer von Josef Fritzl» auch Taten folgen lässt? (dip)

play Österreichs Kanzler Alfred Gusenbauer überreicht Ingrid Betancourt die Trophäe als «Frau des Jahres 2008». (AP)

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