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Bilder von Poolpartys mit nackten Damen, erigierten Ex-Präsidenten, Schilderungen von flotten Nächten mit Escort-Girls und jetzt noch das: Zwei Paparazzi fotografierten Silvio Berlusconi in seiner Sommerresidenz auf Sardinien. In Bademantel und Latschen. Die «Daily Mail» zeigte die Fotos. Und prompt flatterte eine Anzeige des italienischen Premierministers rein.
«Eine Frage des Prinzips»
Das Blatt hatte gestern harmlose Bilder eines abgemagerten Berlusconi in Shorts und Jogging-Schuhen veröffentlicht, der auf einem Landungssteg im Park seiner Villa auf die Jacht seiner Tochter Marina wartet.
Doch das scheint Berlusconi zuviel geworden zu sein: «Es ist eine Frage des Prinzips. Berlusconi ist ein Verfolgter, dessen Privatsphäre stets verletzt wird. Die Engländer versuchen den Italienern stets Lehren zu erteilen, sind aber die ersten, die sich nicht an die Regeln halten», sagte Nicolo Ghedini, Rechtsanwalt des italienischen Premierministers.
«Ich habe das Recht, in Frieden gelassen zu werden, wenn ich im Kreise meiner Familie bin», wurde Berlusconi von der römischen Tageszeitung «La Repubblica» zitiert. (SDA/spj)