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Lässt Silvio Berlusconi die Hosen runter: Call-Girl Patrizia DAddario. (Screenshot Youtube)
Patrizia DAddario, erfolglose TV-Moderatorin und Edel-Prostituierte, steht im Mittelpunkt von Ermittlungen gegen einen italienischen Unternehmer und Mädchenhändler. Die Beweise, welche die 42-Jährige dabei auftischt, stammen unter anderem ausgerechnet aus den Residenzen des italienischen Premierministers Silvio Berlusconi.
Peinlich: DAddario erzählt von lesbischen Spielereien in einer Berlusconi-Villa, Fotos tauchen auf, welche haufenweise junge Dinger zeigen, die sich in Anwesen des Premiers vergnügen (Blick.ch berichtete). Die Prostituierte stellte von Anfang an klar, sie könne ihre Aussagen anhand von Tonbandaufnahmen beweisen.
«Ich gehe auch duschen ...»
Jetzt hat das linke italienische Magazin «Espresso» auf seiner Online-Ausgabe tatsächlich Tapes veröffentlicht, die DAddario angeblich vor, während und nach ihren Treffen mit dem «Cavaliere» gemacht haben soll.
Die Prosituierte zeichnete unter anderem eine Besprechung mit ihrem Zuhälter auf. Darauf bereitet dieser die Liebesdienerin darauf vor, dass «er kein Präservativ benutzt». «Aber eine Sache ohne Präservativ gibts nicht», protestiert DAddario. Der Zuhälter beschwichtigt: «Aber ... es ist Berlusconi ...»
Auf den Tapes gibts ausserdem eine Aufzeichnung, die angeblich aus einer Berlusconi-Villa stammt. Eine männliche Stimme sagt darauf: «Ich gehe auch duschen … und dann wartest du auf mich im grossen Bett?» «Welches grosse Bett? Das von Putin?», fragt eine weibliche Stimme. «Das von Putin», antwortet die männliche Stimme – das «grosse Bett» war offenbar ein Geschenk des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin.
Beim Frühstück besprachen sie die Liebesnacht
Die Prostituierte nahm auch ihre angeblichen Gespräche mit Berlusconi beim Frühstück auf. Dort besprechen die beiden die vergangene Liebesnacht. DAddario beschwert sich: «Am Anfang hast du mir wahnsinnig weh getan.» «Komm schon, das ist nicht wahr», antwortet die männliche Stimme.
Und später soll Berlusconi sogar noch mit der Prostituierten telefoniert haben: Sie hätten vergangene Nacht kein Auge zugetan, scherzen die beiden in der Aufzeichnung des Gesprächs. Es gehe ihr jedoch gut, sagt DAddario. «Nur meine Stimme ist verschwunden.» Die Antwort am anderen Ende: «Wie konnte das passieren? Wir haben gar nicht geschrien.»
Jetzt muss Padre Pio herhalten
Der Zeitung «La Repubblica» zufolge denkt Berlusconi inzwischen darüber nach, seinen Lebensstil zu ändern. Das habe er Freunden gegenüber offenbart. Er spiele mit dem Gedanken, seine Luxus-Villa auf Sardinien zu verkaufen. «Ich fühle mich in Villa Certosa einfach nicht mehr zu Hause nach allem, was passiert ist», wird der Multi-Milliardär zitiert.
Zudem wolle der 72-Jährige nach San Giovanni Rotondo in Apulien reisen. Dort wolle er am Wallfahrtsort von Padre Pio, einem der am meisten verehrten Heiligen in Italien, Busse tun. (noo)
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Reue? Berlusconi will jetzt angeblich Busse tun. Er plane eine Reise zu einem Wallfahrtsort, schreibt eine Zeitung. (AP)