Belgien fordert von Griechenland: Massen-Internierungslager für 300'000 Flüchtlinge!

ATHEN (GRE) - Auch in den kalten Wintermonaten kommen täglich neue Menschen aus Krisengebieten in Griechenland an. Jetzt ist offenbar die Forderung nach einem gigantischen Flüchtlingslager auf dem Tisch.

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Es ist ein Vorschlag von bisher unbekanntem Ausmass: Bis zu 300'000 Flüchtlinge sollen in Griechenland in eine «geschlossene Einrichtung» geschickt werden. Aufgebracht wurde der Plan von Theo Francken, dem belgischen Staatssekretär für Migration.

Im Rahmen eines Treffens der EU-Innenminister gestern soll die belgische Delegation mit ihren Forderungen sogar noch weiter gegangen sein, schreibt die «NZZ». Gemäss dem stellvertretenden Migrationsminister Griechenlands, Ioannis Mouzalas, soll Belgien gar die Missachtung des internationalen Rechts aufgebracht haben, um so der Flüchtlings-Krise Herr werden zu können. Eine offizielle Bestätigung, dass Belgien wirklich zu diesen radikalen Schritten aufgerufen hat, steht jedoch noch aus.

Grund für die ungewöhnlichen Forderungen ist die Tatsache, dass mehrere Länder in den vergangenen Tagen beschlossen hatten, ihre Grenzen für Flüchtlinge zu schliessen. Ein «Rückstau» der Menschen in Griechenland könnte zur humanitären Katastrophe führen. Nach Schätzungen des UNO-Flüchtlingswerks wäre das Land kurzfristig bloss in der Lage, rund 20'000 Menschen unterzubringen. (cat) 

Publiziert am 27.01.2016 | Aktualisiert am 27.01.2016
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BLICK-Autor bereiste die Balkan-Route Wie echt ist das WEF-Flüchtlingscamp?

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  • jürg  frey aus teufen
    27.01.2016
    Im Ansatz richtig, aber es braucht eben mehr! Geld, und vor allem braucht es die unbedingte Bleibe-Anweisung; die wollen ja nur D, A, Schweden und CH. Das geht eben nicht!
    • Rene  Nufer 27.01.2016
      Griechenland erhält Milliarden an Helfspaketen, Schuldenerlass, Sofortzahlungen, Entwicklungshilfe usw. von der EU und der Schweiz! Es währe das Mindeste, als Gegenleistung ALLE Asylanten von ganz Europa aufzunehmen!
      Die Schweiz könnte dafür die Milliarden (!) Zahlungen zum "Grenzschutz des Schengenraum" statt an die EU an das Griechische Flüchtlingslager überweisen, da Schengen sowieso gescheitert ist, und die Grenzen sowieso nicht Geschützt werden. CH Asyl Budget in die AHV!
  • Gerda  Strasser , via Facebook 27.01.2016
    Wir in der Schweiz können - wenn es nach Sommaruga geht - doch alle diese Flüchtlinge aufnehmen - oder etwa nicht? Wir arbeiten ja noch so gerne für diese armen Leute, das tut uns überhaupt nicht weh. Unsere Sozialsysteme werden noch ein paar hunderttausend ohne Probleme verkraften und Jobs haben wir ja auch genügend - oh Entschuldigung - die kommen ja alle nicht um bei uns zu arbeiten - die wollen uns Christen bekehren. Was haben wir doch für intelligente Politiker!
  • s  z aus Zürich
    27.01.2016
    Wenn die EU das ist was Sie sein möchte, dann frage ich mich: Warum bringen die es nicht auf die Reihe, mit Personal aus allen EU Ländern die EU Grenzen zu schliessen? In Australien werden Flüchtlingsboote auch zurückgewiesen. Das wird 2-3mal gemacht und schon ertrinkt keiner mehr im Meer, weil keiner mehr kommt. Wie unsere Regierungen den inneren Frieden gefährden ist ein Verbrechen am eigenen Volk und Menschenunwürdig.
  • Heinrich  Zimmer aus Zürich
    27.01.2016
    Aus purer "Wir schaffen das schon" und Willkommenskultur, und dem paranoiden, ins rechte Lager verdrängen derjenigen, die sich noch erlauben nachzudenken was da vor sich geht, habe wir einen unlösbare Völkerwanderung angeregt. Aber Waffen und Minition, das liefern wir natürlich. Sagen Sie mir nicht, die würden die Patronen und Panzerfäuste in ihren Islam-Gegenden abfüllen. Auf der ganzen Welt ist der Islam das Problem, "oh... die Religion hat doch nichts mit dem Terror zu tun", lächerlich
    • Eron  Thiersen 27.01.2016
      Das Problem ist nicht der Islam, das Problem heisst unter anderen Merkel, Holland, Putin, Obama welche Leute wie die Saudis, Asad und Co mit Waffen beliefern, super Geschäfte machen, den nahen Osten destabiliseren (USA) und danach einfach verschwinden! Aber dass ausgerechnet Belgien von Griechenland (Griechenland ist Pleite!!!) ein Kontrolle der Aussengrenze verlangt ist nur noch zynisch.
  • Therese  Hager , via Facebook 27.01.2016
    Forderungen wurden schon viele gestellt, was nützt das wenn nicht alle am gleich Strick ziehen und endlich zusammen arbeiten. So ein Lager könnte schon seit Monaten möglich sein und wäre das einzig Richtige, aber nicht nur für 300000. Ohne Mithilfe des ganze Westens ist dies gar nicht möglich, leider, denn so einige würden die ungebetenen Einwanderer am liebsten noch gleich in ihren Ländern abholen. Die bedrohliche tägliche Entwicklung ist unübersehbar, geredet wird, doch nicht gehandelt !
    • Therese  Hager , via Facebook 27.01.2016
      Marco Weber @, richtig, und wenn selbst diese etwas bringen würde, ändern täte sich trotzdem nichts, denn unsere Regierung hört ja nicht mehr auf uns und macht was sie will!
    • Paul  Horber 27.01.2016
      @Marco Weber.
      hat der Threadersteller was von DSI geschrieben? Aber von Ihnen sind wir es ja gewohnt, dass Sie die Tatsachen verdrehen.
    • Ueli  Künzi 27.01.2016
      @Weber, was hat die DI mit dem Flüchtlingsproblem zu tun?