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Offensichtlich war die Schülerin beunruhigt: An ihrer Haltestelle raste der Zug vorbei, ohne anzuhalten. Als sie hörte, dass der Regionalbahn bei ihr zu Hause in Oberasbach bei Nürnberg keine Stopp gibt, sprang sie aus dem fahrenden Zug. Eine Mitreisende hörte noch den Warnton der Türsicherung, das Mädchen war aber schon weg, wie «n-tv.de» berichtete.
Die Polizei suchte daraufhin die Gegend ab – und vermutete das Schlimmste: Der Dienststelle war kein Fall bekannt, in dem ein Mensch ein Sturz aus dem Zug bei diesem Tempo überlebt hatte. Doch das Mädchen war nicht aufzufinden.
Bei ihrer Suche wurden die Beamten aber von einem Mann angesprochen, der angab, seine Tochter sei soeben mit Kratzern im Gesicht und verstört nach Hause gekommen. Er hatte zuerst einen Überfall auf sein Kind vermutet.
Offenbar war die Schülerin in einem Gebüsch gelandet und war dann nach Hause gelaufen. Weil sie immer noch unter Schock stand, wurde sie schliesslich ins Spital gebracht. Gestern Samstag schliesslich, ein Tag nachdem sie so viel Glück bei ihrem Absprung hatte, wurde die Kleine 12 Jahre alt. (bih)
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