Bei Luftschlag in Syrien Wieder Hilfsorganisations-Mitarbeiter getötet

DAMASKUS - Bomben haben in Syrien erneut humanitäre Helfer getötet. Die Hilfsorganisation UOSSM trauert um vier Mitarbeiter.

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Nach dem tödlichen Angriff auf einen UNO-Hilfskonvoi von vergangenem Montag sind bei einem Luftschlag in Syrien gestern erneut Mitarbeiter einer Hilfsorganisation ums Leben gekommen. Sie kamen im Ort Chan Tuman ums Leben, als während eines Rettungseinsatzes nach einem ersten Angriff erneut Bomben fielen.

Unter den Opfern befänden sich nebst Anhängern islamistischer Milizen zwei Sanitäter der Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) und zwei Ambulanz-Fahrer, teilt die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Sie bezieht ihre Informationen von einem Netz von Aktivisten und steht der Opposition nahe.

UOSSM bestätigte den Angriff. Er habe die komplette dreistöckige Versorgungseinrichtung zerstört. Ein Sanitäter befinde sich wegen schwerer Verbrennungen in kritischem Zustand, unter den Trümmern lägen zudem noch Opfer.

Unklar war zunächst, wer für den Bombenangriff verantwortlich war. In der Region fliegen normalerweise nur Syrien und sein Verbündeter Russland Luftangriffe.

Russland wird von den USA bereits des Angriffs auf den UNO-Hilfskonvoi beschuldigt, bei dem am Montag laut Angaben der Vereinten Nationen rund 20 Menschen getötet wurden. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe Russland über dem Gebiet einen Einsatz geflogen, so die Begründung. Moskau weist die Vorwürfe mit Vehemenz von sich. (SDA/lha)

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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5 Kommentare
  • John  Livers aus St.Gallen
    21.09.2016
    Die AMIs sollen sich aus Syrien zurück ziehen und nur noch im Irak mitmischen, dann machen Assad und die Russen die Sache schnell klar. Ohne Assad entsteht nur ein Vacuum und die verschiedenen Rebellengruppen bekämpfen sich noch jahrelang. Also AMI go home.
  • Thomas  Zürcher 21.09.2016
    Die Lage in Syrien wird zunehmend unübersichtlicher und aggressiver.Grund könnten die Präsidentschaftswahlen am 8.November in den USA sein.Egal wer gewinnt beide Trump und Clinton sind unberechenbar und von beiden weiss man nicht wie das politische und militärische Handeln im nahen Osten aussehen wird.
    • Fritz  Blasimann 21.09.2016
      nicht ganz. Trump sagt, dass er die Truppen zurückziehen würde. Allerdings will Trump auch nicht für die hinterlassenen Schäden gerade stehen.
  • Hansjürg  Meister 21.09.2016
    Die UNO spricht beim Angriff am Montag nicht mehr von einem Luftangriff - die Lastwagen sehen für Bomben nämlich noch viel zu gut aus. Und jetzt: "Unter den Opfern befänden sich nebst Anhängern islamistischer Milizen..." Wem kann man überhaupt noch etwas glauben?
    • Fritz  Blasimann 21.09.2016
      vor allem gibt es weder Beweise noch Indizien, dass es die Russen waren. Es ist einfach bloss die Aussage der Amis, dass sie sich nur Russland als Verursacher vorstellen können. Aber nur ein paar Tage vorher haben die Amis über 60 Menschen getötet mit dem "versehentlichem" Angriff auf die Syrischen Truppen. Und diesen Amis soll man jetzt einfach abkaufen, dass es die Russen waren. Ich geh lieber ins Graubünden Bären beobachten, als mir von den Amis einen Bären aufbinden zu lassen!