Begrenzung des CO2-Ausstosses: Oberster Gerichtshof weist Obama in die Schranken

Der Oberste Gerichtshof der USA hat den ambitionierten Klimaschutzplan von Präsident Barack Obama auf Eis gelegt. Der Supreme Court blockierte am Dienstag die Umsetzung von Vorgaben für den CO2-Ausstoss von Kraftwerken, bis mehrere Klagen entschieden sind.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Pressekonferenz im Ticker Das sagt Angela Merkel zum Amok
2 9 Tote und 16 Verletzte Das Protokoll der Terror-Nacht von München
3 Anwohner filmte brüllenden Attentäter «Ich bin Deutscher! Ich war in...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Geklagt gegen Obamas «Clean Power Plan» hatte eine Reihe von republikanisch regierten Bundesstaaten und Industrieverbänden. In dem Anfang August vorgestellten Plan will Obamas Regierung erstmals landesweit verbindliche Ziele für die Reduzierung der Treibhausgase im Energiesektor vorschreiben. 

Im Vergleich zum Jahr 2005 soll der Kohlendioxidausstoss von Kraftwerken bis 2030 um 32 Prozent gesenkt werden. Dazu sollen vermehrt erneuerbare Energien an die Stelle von fossilen Brennstoffen und insbesondere der Kohle treten.

Die Erderwärmung und der Kampf gegen die Folgen sind in den USA ein politisch hoch umstrittenes Thema. Bereits bei seinem Amtsantritt im Jahr 2009 hatte Obama versprochen, dass die USA unter ihm eine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen würden. 

Der Kongress stellte sich aber quer: Die Republikaner und auch einige von Obamas Demokraten brachten im Sommer 2010 im Senat ein Gesetz zum Emissionshandel zu Fall.

Nach seiner Wiederwahl startete Obama dann einen neuen Anlauf in der Klimapolitik. Dabei stützte er sich auf seine Exekutivvollmachten, die auf einem vor mehr als vier Jahrzehnten erlassenen Gesetz zur Bekämpfung der Luftverschmutzung basieren. Für die Regulierung zuständig ist die Umweltschutzbehörde EPA. (SDA)

Publiziert am 10.02.2016 | Aktualisiert am 10.02.2016
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

7 Kommentare
  • Walter  Nef aus Niederweningen
    10.02.2016
    Immer wieder schreibe ich erfolglos Leserbriefe an den Blick und wird nie veröffentlicht.
    Unter 150 ppm CO2 stirbt die Natur und alle Lebewesen,wann endlich will dies in eure Hirnschale???
    CO2 ist nun mal der Dünger für die Natur!
    • Marco  Weber 10.02.2016
      Schon klar aber man kann mit Dünger die Natur auf ersticken!!
  • Grunder  Albert 10.02.2016
    Hört mir auf mit CO2 das ist doch ein weiterer Schwindel von der Elite!
  • Urs  Saladin , via Facebook 10.02.2016
    Und die kleine Schweiz soll mit rigorosen Virschriften und Gebühren die Umwelt für die ganze Welt retten. Gut können wir unsichtbare Mauern bis in die Atmosphäre errichten, damit die Schweiz eine sauberere Luft hat und der Schmutz der restlichen Welt "unsere" edle Luft nicht tangieren kann!
    • s  z aus Zürich
      10.02.2016
      Herr Saladin, sollen die armutsgeplagten Menschen mit gutem Vorbild voran gehen? Unsere Wohlanständigkeit ist ein massiver Umweltkiller, also wäre es doch verantwortungsvoll, wenn wir uns entsprechend verhalten. Mit jedem sparsamen Auto können Sie heute 120km/h fahren, aber wir Schweizer können unsere Ego V8 nicht abgeben und dann argumentieren einige mit der Geldmache der grünen Politik - voll wiedersprüchlich!
  • Peter  Montanari aus Rayong
    10.02.2016
    Dass sich Hochfinanz und Politik einen Dreck um die Umwelt kümmern ist auf der ganzen Welt der Fall. Nicht bloss in den USA.