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Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) habe darauf hingewiesen, dass dies nur geschehen dürfe, wenn die Daten auf rechtsstaatlichem Wege erworben worden seien. Nach Informationen des Magazins «Der Spiegel» handelt es sich um Daten von Kunden zweier Banken in der Schweiz und in Luxemburg.
Dubiose Geschäfte
Schon am Freitag war bekannt geworden, dass auch dem Bundesland Baden-Württemberg Daten potenzieller Steuersünder zum Kauf angeboten wurden. Die regierende CDU/FDP-Koalition ist allerdings uneins, wie sie vorgehen soll.
Justizminister Ulrich Goll (FDP) will den Deal nicht mittragen: «Ich will keine dubiosen Geschäfte mit dubiosen Leuten, die dubiose Motive haben», liess er am Samstag verlauten. Finanzminister Willi Stächele (CDU) hatte dagegen angekündigt, den Datensatz nach rechtlicher Prüfung kaufen zu wollen. (SDA/b35)