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Gesucht: Top-Terrorist Osama Bin Laden (hier in einer Aufnahme von 1998). (AP)
Gelingt einem Bauarbeiter aus Kalifornien, woran sich die US-Regierung mit ihrer Armee und ihrem Geheimdienst seit den Terroranschlägen 2001 die Zähne ausbeisst: den meistgesuchten Mann der Welt zu finden und umzubringen? Für Gary Brooks Faulkner gibts da überhaupt keinen Zweifel: «Gott ist mit mir, und ich glaube daran, dass es mir gelingen wird, zu töten.»
Das erzählte der Mann pakistanischen Sicherheitskräften, die ihn in einem Wald im Norden Pakistans aufgriffen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.
Faulkner scheint es jedenfalls ernst zu meinen. Nicht nur, dass er es schaffte, sich bis in dieses abgelegene Gebiet an der Grenze zur afghanischen Region Nuristan durchzuschlagen. Dies ist eins der Gebiete, in denen sich verstecken könnte. Die Polizisten, die Faulkner schliesslich aufgriffen, lachten zuerst über seine Aussage, er wolle Bin Laden töten. Doch staunten sie nicht schlecht, als sie seine Ausrüstung sahen: eine Pistole, ein 1 m langes Schwert und ein Nachtsicht-Gerät!
Die Festnahme hat jetzt einen Strich durch Faulkners Rechnung gemacht. Aber dieser Mann ist keiner, der schnell aufgibt: Er sagte aus, er habe Pakistan schon sieben Mal besucht! (snx)