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Jetzt gibts im US-Wahlkampf Zündstoff von allen Seiten: Gerade erst machten Gerüchte die Runde, Hillary Clinton verbinde mehr als ein geschäftliches Verhältnis mit ihrer Assistentin.
Nun kommt wieder Barack Obama dran. Bill Shaheen, ein führender Berater der US-Senatorin Hillary Clinton, hat sich nicht gerade nett über ihren Rivalen Barack Obama geäussert. Und zwar gab er von der Partei aus erneut zu bedenken, dass Obama zugegeben habe, als Jugendlicher einmal Drogen genommen zu haben. Dies könnte vor der Präsidentschaftswahl im November 2008 zu Problemen führen, falls Obama zum Kandidaten der Demokraten nominiert werden sollte.
Das Wahlkampfteam Obamas konterte umgehend: Es erklärte, das Clinton-Lager werde offenbar zunehmend verzweifelter. Die New Yorker Senatorin habe sich erst mit der Kindergartenzeit Obamas beschäftigte und wende sich nun seiner Teenager-Zeit zu, sagte Obamas Wahlkampfchef David Plouffe. Clinton versuche so, ihren Abwärtstrend in den Meinungsumfragen aufzuhalten. Obama wolle sich hingegen weiter auf die Themen konzentrieren, die für die Amerikaner wirklich wichtig seien.
In seinen persönlichen Erinnerungen mit dem Titel «Dreams from My Father» hatte Obama offen über eine Drogenerfahrung als Jugendlicher geschrieben. Das Wahlkampfbüro Clintons distanzierte sich von den Vorwürfen Shaheens. Dieser äusserte später sein Bedauern über die Bemerkungen. (AP/spj)
Gab zu, dass er Drogen genommen habe und wird nun deshalb von Neuem kritisiert: Barack Obama.- AP