Baby-Insel im Pazifik Erste Menschen betreten Nishinoshima

Japanische Forscher untersuchen die 2013 neu entstandene Vulkaninsel Nishinoshima. Sie dokumentieren, welche Pflanzen- und Tierarten sich als Erste ansiedeln.

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Die japanische Insel Nishinoshima ist erst drei Jahre alt. Damals spuckte der pazifische Ozean die dampfende Vulkaninsel aus. Sie liegt 1000 Kilometer südöstlich von Tokio und misst mehr als zwei Quadratkilometer. Der Vulkankegel im Zentrum der Insel ragt rund hundert Meter über das Meer hinaus. Jetzt wurde die Insel erstmals von Menschen betreten, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. 

Neue Insel vor Japan: Forscher das erste Mal auf Nishinoshima play
Erstmals haben Menschen die junge Insel betreten – zu Forschungszwecken.   REUTERS/Kyodo

Die Forscher des japanischen Umweltministeriums wollen untersuchen, welche Lebewesen sich als Erstes auf der neuen Insel ansiedeln. Es stellen sich aber auch Fragen wie: Kann die Insel bestehen? Wie stabil ist das Lavagestein? Dafür sammeln die Wissenschaftler Gesteinsproben, Vulkanasche, Insekten und Pflanzen. Auch Vogelkolonien, die sich auf der Insel niedergelassen haben, werden dokumentiert: Insbesondere weisse Maskentölpel-Vögel wohnen bereits auf Nishinoshima. 

Schicksal der Insel ist unklar

Das Forschungsschiff ankerte vor der Küste, die Forscher fuhren mit einem Schlauchboot zur Insel. Um keine Mikroben oder Sporen zu verbreiten, hielten sie sich an strenge Hygienevorschriften. 

Neue Insel vor Japan: Forscher das erste Mal auf Nishinoshima play
Die 2013 «geborene» Insel Nishinoshima aus der Luft.  REUTERS/Kyodo

Zwar schützt die schnell härtende Lava die Insel vor den Meeresfluten; doch in den vergangenen Monaten wuchs Nishinoshima nicht mehr, sondern schrumpfte sogar ein wenig. Ob die Insel tatsächlich bestehen bleibt, ist noch ungewiss. 

Im Pazifik-Gebiet gibt es mehr als eine Million Unterseevulkane. Davon wachsen nur wenige über den Meeresspiegel hinaus und werden zu Inseln. Der höchste dieser Vulkanberge ist der hawaiianische Mauna Kea. Vom Meeresgrund gerechnet ist er mit 10'205 Metern der höchste Berg der Welt, 4200 Meter erheben sich über den Meeresspiegel. (pfc) 

Publiziert am 02.11.2016 | Aktualisiert am 02.11.2016
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