play

Shephard Smith entschuldigt sich.

(Screenshot Fox News)

Ein bewaffneter Mann stiehlt gestern vor einem Restaurant in Phoenix ein Auto und flüchtet. Die Polizei im US-Staat Arizona nimmt die Verfolgung auf.

Der TV-Sender «Fox News» ist live dabei, verfolgt das Geschehen mit einem Helikopter und zeigt die Aufnahmen live am Fernsehen.

90 Minuten lang lässt sich der Mann nicht aufhalten, feuert sogar noch mehrere Schüsse aus dem Auto ab. Zuletzt steigt er aus dem Wagen - rennt ziellos umher und richtet plötzlich die Waffe auf seinen Kopf.

Das Geschehen wird vom Moderator Shephard Smith live kommentiert, der aber ahnt, dass die Verfolgungsjagd blutig endet. Sobald er sieht, dass der Mann die Waffe auf sich richtet, ruft er: «Schaltet aus, schaltet aus!»

Doch etwas in der Regie geht schief: Die Zuschauer kriegen zu sehen, wie der Mann abdrückt und tödlich getroffen zusammensackt. Erst dann schaltet der Sender eine Werbeunterbrechung ein.

Nach der Werbung entschuldigt sich der sichtlich bewegte Shephard Smith. Er erklärt, dass der Sender eigentlich solche Aufnahmen mit fünf Sekunden Verzögerung zeige, um in so einem Fall reagieren zu können. Dies habe jedoch nicht geklappt.

Smith sagt weiter: «Das hätte niemals passieren dürfen. Wir vom Fernsehen sehen eine Menge, das wir den Zuschauern nicht zeigen wollen. Weil es nicht angebracht ist, und das hier war falsch und wird unter meiner Aufsicht nie mehr passieren. Es tut mir leid.» (num) 

Top 3

1 Bluttat in London Zwei Männer köpfen Soldat mit Hackbeilbullet
2 Er kannte die Boston-Attentäter FBI erschiesst Verdächtigen während Verhörbullet
3 Das Augenzeugen-Protokoll des Hackbeil-Terrors «Die Polizistin...bullet

Ausland