Auto Google räumt Mitschuld bei Unfall von selbstfahrendem Auto ein

Washington – Ein selbstfahrendes Auto von Google hat möglicherweise erstmals einen Unfall verursacht. Der Google-Mutterkonzern Alphabet räumte am Montag ein, einen Teil der Verantwortung zu tragen.

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Beim Zwischenfall wurde der Kotflügel des Busses beschädigt. Verletzt worden sei niemand. Wer die Schuld an dem Unfall trägt, ist nicht offiziell festgestellt worden.

Das Fahrzeug vom Typ Lexus RX450h sei Mitte Februar in Mountain View bei San Francisco gegen einen Linienbus gestossen, als es ein Hindernis habe umfahren wollen, erklärte der Internetkonzern in einer Stellungnahme für die Behörden. Das Fahrzeug und auch sein Testfahrer hätten angenommen, dass der Bus abbremse oder das Auto durchlasse. Es sei genügend Platz vorhanden gewesen.

Demnach war das Google-Auto mit einer nur sehr geringen Geschwindigkeit von weniger als drei Stundenkilometern unterwegs, während es beim Bus 24 km/h waren. Der Konzern, der in Mountain View beheimatet ist, aktualisierte nach eigenen Angaben die Fahrzeugsoftware, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Google versucht gerade, die Behörden davon überzeugen, auch Fahrzeuge ohne Lenkrad auf Strassen fahren lassen zu dürfen. So kritisierte der Konzern im Dezember Vorschläge aus Kalifornien, nach denen auch selbstfahrende Autos mit Lenkrad sowie Gas- und Bremspedalen ausgestattet sein müssen, wenn sie im Strassenverkehr unterwegs sind. Auch ein Fahrer mit Führerschein wäre demnach vorgeschrieben.

Im November hatte Google erklärt, in der bisher sechsjährigen Versuchsphase mit selbstfahrenden Autos habe es 17 Bagatellunfälle gegeben, die aber alle nicht von den Fahrzeugen verursacht worden seien. (SDA)

Publiziert am 29.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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Google will die Behörden davon überzeugen, dass seine selbstfahrenden Autos künftig auch Lenkrad auf Strassen fahren dürfen (Archiv). play
Google will die Behörden davon überzeugen, dass seine selbstfahrenden Autos künftig auch Lenkrad auf Strassen fahren dürfen (Archiv). KEYSTONE/FR155217 AP/TONY AVELAR

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