Aufregung nach Gleitschirm-Crash in der Steiermark Polizei trifft Bruchpiloten in der Beiz

GRAZ (A) - Dieser Gleitschirmpilot hat Nerven. Nach einer Bruchlandung auf einem Baum löschte er als Erstes seinen Durst.

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Die Besatzung von zwei Feuerwehrautos, neun Bergretter und ein Alpinpolizist suchten am Sonntag in der Steiermark verzweifelt nach einem möglicherweise verletzten Gleitschirmflieger. Ein Anrufer hatte der Polizei gemeldet, dass auf einer 30 Meter hohen Tanne auf dem Madereck (1050 Meter über Meer) ein Gleitschirm hänge.

Die Suche vor Ort brachte nichts. Erst als ein Polizist das nahe Gasthaus anrief, löste sich das Rätsel: Der Pilot sass mit Freunden im Lokal, um eines über den Schrecken zu trinken.

«Der Mann war mehr als mutig»

Den Rettern erzählte der 45-jährige Pilot eine aussergewöhnliche Geschichte: Nachdem sich der Gleitschirmflieger in der Baumkrone verfangen hatte, löste er sich vorsichtig vom Schirm und kletterte den Baum hinunter. Weil dieser unten keine Äste trägt, sprang der Mann fünf Meter in die Tiefe.

Alpinpolizist Gerhard Rieglthalner sagt in der «Kronen Zeitung»: «Der Mann war mehr als mutig. Mich wundert, dass er unverletzt geblieben ist.»

Der Bruchpilot hatte zwar die Sirenen der Retter gehört, aber nicht reagiert. Als Wiedergutmachung lud er alle Helfer auf eine Runde ein.

Den Schirm hat er auch wieder. Dessen Bergung erfolgte auf gut steierische Art: Die Tanne wurde mit der Motorsäge gefällt. (gf)

Publiziert am 14.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
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1 Kommentare
  •   , via Facebook 15.12.2016
    Das war nicht sehr mutig, sondern eher sehr unüberlegt... Jeder Flieger lernt in der Grundausbildung, dass er sich nach einem Absturz bei den örtlichen Behörden melden soll, um genau solche unnützen Einsätze der Bergrettung zu vermeiden. Er hat Glück, dass die Jungs sich einladen ließen und er den Einsatz nicht bezahlen musste.