Auf Kaution in der Schweiz Amerikaner stirbt kurz vor Pädo-Prozess am Matterhorn

ZERMATT - Heute Mittwoch hätte Patrick J. H. in Pennsylvania vor Gericht stehen müssen. Dazu kommt es nicht: Der vierfache Vater ist in Zermatt verunglückt.

Auf Kaution in Schweiz: Pädophiler US-Bürger stirbt am Matterhorn play
Patrick J. H. vor seinem Lieblingsberg, dem Matterhorn.  zvg

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ihr droht lebenslange Haft 17-Jährige vergewaltigt jungen Mann
2 Papa hat sich vertwittert Trump lobt die falsche Ivanka
3 Wegen Brexit UBS könnte 1000 Jobs aus London abziehen

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Am 26. Dezember 2016 barg die Air-Zermatt oberhalb Zermatt einen toten Berggänger. Es handelte sich um den amerikanischen Ingenieur Patrick J. H.* (†52), der mit seiner Frau Beth in der Schweiz Ferien machte.

H. war alleine auf dem Säumerweg unterwegs, der wegen Schneeverwehungen allerdings gesperrt war. Aus ungeklärten Gründen verlor der Wanderer den Halt und stürzte 150 Meter in felsiges Gelände ab. Seine Leiche wurde neben der Skipiste zwischen Furgg und Furi gefunden.

Jetzt kommt aus: Der vierfache Vater hätte heute Mittwoch in Pennsylvania für Vorverhandlungen vor Gericht stehen müssen. Grund: Besitz von Kinderpornos!

Er befand sich nur auf freiem Fuss, weil er eine Kaution von 10’000 Dollar hinterlegt hatte, berichtet «Daily Mail».

Er soll den Porno-Besitz gestanden haben

Dem Mann wird vorgeworfen, gegen 500 Bilder und ein Dutzend Videos mit Kinderpornografie gespeichert zu haben. Gemäss Medienberichten hatte er gestanden, das Material heruntergeladen zu haben.

Patrick J. H. war mit seiner Frau ins Wallis gereist, um – wie schon 2007 – das Matterhorn zu besteigen. Er plante, von den gleichen Orten wie bei der letzten Besteigung neue Fotos zu schiessen.

In «USA Today» verrät seine Mutter, Pat F.,* wo Patrick J. H. seine letzte Ruhe finden wird: «Es ist der Wille von ihm und seiner Frau, nach dem Tod von beiden die Aschen zu vereinigen und über dem Matterhorn zu verstreuen.» (gf) *Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 04.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Fritz  Meier 05.01.2017
    Komisch das dieser Mann in die Schweiz einreisen darf/durfte. Er stand immer noch unter verdacht! Also hätte dem Gericht/Staatsanwaltschwaft absolut zur Verfügung stehen müssen. Keine Vergnügungsreise in die Schweiz. Dachte ich. Umgekehrt wäre es absolut Niemals möglich gewesen. Verdächtiger reist in die USA ein. Eben, in die Schweiz kann jeder reinkommen.
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    04.01.2017
    Im Namen des Matterhorns protestiere ich. Man hat mich oft missbraucht und der Missbrauch setzt sich täglich for. Aber als Urne für Kinderschänder ist das Matterhorn zu schade. Nehmt der Mutter denm Ascheeimer weg und schmeisst den Inhalt in den Sondermüll.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      05.01.2017
      Grundsätzlich haben sie recht, allerdings ist das Matterhorn übersäät mit den Hinterlassenschaften der Bergsteiger denn die müssen ja auch mal. Es ist erstaunlich dass das Matterhorn noch nicht so braun ist wie Toblerone.