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Die beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer Rachid (69) Hamdani und Max Göldi (54) hatten Angst, bei ihrem Berufungsprozess in Tripolis persönlich vor Gericht zu erscheinen. Mit gutem Grund: Sie waren bereits einmal von den libyschen Behörden aus der sicheren Schweizer Botschaft gelockt und anschliessend an einen geheimen Ort verschleppt worden.
Doch das Gericht bestand darauf, dass die beiden perönlich erscheinen. Rachid Hamdani wagte sich schliesslich trotz allem vor die Richter. Und konnte unbehelligt in die Schweizer Botschaft zurückkehren.
Heute nun erschien ertmals auch Max Göldi bei der Anhörung. Das berichtet «20min.ch». Auch er befinde sich mittlerweile wieder in der heimischen Botschaft.
Die beiden vom libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi festgehaltenen Geschäftsmänner müssen sich wegen Visa-Verstössen und illegaler Wirtschaftstätigkeiten verantworten. Das Urteil im Berufungsprozess ist noch nicht bekannt. Am Wochenende kommt es zu einem weiteren Prozess gegen die beiden Schweizer. (noo)
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Max Göldi zeigte den libyschen Richtern heute Präsenz. (Keystone)