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Von Muktar Said Ibrahim und Yasin Hassan Omar gibt es Bilder, die Polizei kennt seit kurzem auch ihre Namen. Was man weiterhin nicht weiss, ist ihr Aufenthaltsort.
Nun wurde ein weiteres Detail bekannt: Die Zeitungen «Daily Mail» und «The Sun» berichten, dass es sich bei den beiden Männern um Somalier handelt, die seit Jahren von Sozialhilfe leben würden
Eine Stellungnahme der Regierung zu den Berichten gibt es noch nicht. Die Wohnung der beiden Männer in einem Nordlondoner Hochhaus ist gestern von bewaffneten Polizisten durchsucht worden.
Der britische Premierminister Tony Blair rief die Bevölkerung zur Hilfe bei der Ergreifung der Bombenleger auf. «Es wird Leute geben, die etwas wissen. Es ist Teil unserer Pflicht, um unser Land zu schützen, dass diese Leute vortreten und der Polizei die Informationen geben, die sie haben», sagte Blair am Montagabend.
Die Kommission zur Untersuchung des von britischen Terror-Fahndern irrtümlich erschossenen Brasilianers versprach unterdessen, die Entschädigungsforderungen der Angehörigen verständnisvoll und schnell zu behandeln.
Der 27-Jährige Jean Charles «Jim» de Menezes war am Freitag in einer U-Bahn-Station von Polizisten erschossen worden, die ihn für einen Selbstmordattentäter hielten.
Allmählich gibt es mögliche Antworten auf die Fragen, warum er einen Mantel trug und warum er weglief. Medien berichten, der Brasilianer sei schlicht höhere Temperaturen gewohnt. Und eilte davon, weil sein Visum abgelaufen war.
Die Eltern, die in der Nähe des kleinen Dorfes Gonzaga im ostbrasilianischen Bundesstaat Minas Gerais leben, erfuhren über das Fernsehen vom Tod ihres Sohnes. Die Dorfbewohner von Gonzaga gedachten des Toten mit einem Trauermarsch und einer Schweigeminute.