Attentäter geht in Revision Boston-Bomber kämpft gegen das Todesurteil

FLORENCE/BOSTON - Dschochar Zarnajew tötete mit seinem Bruder drei Menschen am Boston-Marathon und wurde dafür zum Tode verurteilt. Jetzt geht er in Revision.

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Der zum Tode verurteilte Attentäter vom Bostoner Marathonlauf, Dschochar Zarnajew (22), ist heute gegen sein Urteil in Revision gegangen. Seine Anwälte legten unter anderem auch Beschwerde gegen eine Entscheidung vom Januar ein, derzufolge Zarnajew keinen neuen Prozess bekommen soll.

Boston-Bomber Dschochar Zarnajew will das Todesurteil nicht akzeptieren. play
Dschochar Zarnajew. Keystone

Der 22-jährige Zarnajew sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in Florence im Bundesstaat Colorado ein.

Zarnajew war Mitte Mai 2015 zum Tode verurteilt worden. Die Geschworenen befanden den jungen Mann für schuldig, gemeinsam mit seinem später getöteten Bruder Tamerlan (†28) im Zielbereich des Boston-Marathons im April 2013 zwei selbstgebaute Sprengsätze zur Explosion gebracht zu haben.

Drei Menschen wurden bei dem schwersten Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001 getötet, mehrere der 264 Verletzten verloren Arme oder Beine. (SDA/kab)

Publiziert am 29.01.2016 | Aktualisiert am 30.01.2016
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7 Kommentare
  • Therese  Boston 30.01.2016
    Das passt mal wieder gut zusammen. Ist aber immer wieder das gleiche. Solche Attentäter bringen unschuldige Menschen um und wollen dann anschliessend selber verschont werden. Ich meine, dass der junge Mann genügend Zeit hatte sich in seinem Leben zu entscheiden, ob er eine so feige und dreckige Tag ausüben wollte oder nicht und er hat sich eben dafür entschieden. Jetzt soll er die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen.
  • süleyman  kovanci 30.01.2016
    Wenn dieser zarnajew hingerichtet werden muss,sollen sie ihn von mir aus hinrichten, weil er eine schwere straftat begangen hat,da gibt es keine entschuldigung.Da waere eine andere zwingende frage; Wer wird für die massaker seitens der amerikaner in irak zur rechenschaft gezogen ??Wegen drei toten macht man einen affentheater,und die über 1.Mio. getöteten zivile irakis sind der weltengemeinschaft einfach wurscht !
    • Willy  Bald 30.01.2016
      Ihre Kommentare gehen meistens in eine und dieselbe Richtung, ich würde überspitzt sagen, eher pro Terror als dagegen !
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 30.01.2016
      @Willibald: die Frage ist durchaus berechtigt. Wer zieht die Verantwortlichen für den Schlamassel, der heute im Nahen Osten herrscht, zur Verantwortung? Und verantwortlich sind nun mal die Amerikaner. Um genau zu sein: George W. Bush!
  • Dominic  Walter 30.01.2016
    Bild 24 sagt alles!! Wenn es sprengkräftige Bomben waren, dann würden 90 Prozent der Glassplitter IM Laden sein und nicht ausserhalb! Wie 9/11, ein Fake der eigenen Regierung!
    •   Reto Markwalder aus Schwyz
      30.01.2016
      Bild 24 sagt lediglich, dass die Fenster durch die Druckwelle zerstört wurden. Und da fallen die Splitter nun mal nach draussen. Kann man übrigens einfach Internet überprüfen.
      Und warum sollte die Regierung so was machen?
      Unglaublich, wie man einen solchen hinterlistigen, feigen und skrupellosen Mörder in Schutz nehmen kann!

  • Willy  Bald 29.01.2016
    Man sollte ihn einfach ignorieren, so wie es damals seine Opfer ignoriert hat.