Sie berichtete live aus Aleppo Twitterin Bana (7) ist in Sicherheit

In den vergangenen Tagen wurden Tausende Menschen aus Aleppo evakuiert. Doch immer wieder kommt es zu Problemen und erneuten Kämpfen. BLICK berichtet in einem Live-Ticker über die jüngsten Entwicklungen.

Bomben folgen den Evakuierten: Wird Idlib das nächste Aleppo? play

Dieser Bus sollte Verletzte aus den Ortschaften Fua und Kefraja abtransportieren.

Reuters

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Liveticker

Während der syrische Staatschef Baschar al-Assad die «Befreiung» von Aleppo feiert und der Westen an der eigenen Ohnmacht erlahmt, bahnt sich in Idlib bereits die nächste Katastrophe an: «Ohne politische Lösung oder einen Waffenstillstand wird Idlib das nächste Aleppo», sagt Staffan de Mistura, der Uno-Gesandte für Syrien.

Bomben folgen den Evakuierten: Wird Idlib das nächste Aleppo? play
imago/Pacific Press Agency

Seit gestern wurden Tausende Menschen aus dem östlichen Teil Aleppos in verschiedene andere Regionen gebracht – hauptsächlich nach Idlib, schreibt «International Business Times». Das Fatale: Genau diese Region werde wohl das nächste Ziel für Assad und seine Verbündeten sein.

Denn Idlib im Nordwesten Syriens gilt als letzte grosse Hochburg der Rebellen. Die Stadt liegt unweit der Grenze zur Türkei und besitzt dadurch eine strategisch wertvolle Position. Die rund 160’000 Bewohner sind grösstenteils Sunniten und stehen seit März 2015 unter der Kontrolle der Opposition. Laut «BBC» seien darunter vor allem Anhänger der Dschihadistengruppe Jabhat Fateh al-Sham, ehemals bekannt als al-Nusra. 

Der Kampf um diese Stadt werde härter für Assad und seine Verbündeten als in Aleppo, sagt der Experte Raphaël Lefèvre zu «International Business Times». «Idlib, als Stadt und Region, ist viel homogener in seiner Religion und politischen Zusammensetzung.» (kra)

Publiziert am 18.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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24 Kommentare
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    19.12.2016
    Es ist unerklärlich, warum die USA diese Dschihadisten so lange unterstützt haben, nur um den Russen den Stützpunkt in Syrien streitig zu machen. Nun zeigt sich, dass Amerika gar nicht mehr in der Lage ist, diese Unterstützung weiter aufrecht zu erhalten, da der US-Schuldenberg zufolge der Kriegs-Kosten langsam zu einem Staats-Kollaps führen würde. Trump wird wohl diese Unterstützung aus diesem Grund schnell beenden müssen und somit wird das Blutvergiessen in Syrien endlich ein Ende haben.
  • Michael  Rudolf 19.12.2016
    Bei dieser Bana Geschichte stimmt doch einiges nicht. Ein 7 jähriges Mädchen twittert aus einer völlig zerstörten Stadt in sehr gutem Englisch.
    Ich hoffe Blick hat diese Geschichte journalistisch abgeklärt - unmöglich, dass sich dies so zuträgt.
    Nun die Spekulation: Aus irgend einem sicheren Land (GB) wird diese Geschichte gefüttert, durch Aktivisten nota bene.
  • Philippe  Bollier 18.12.2016
    Schlimm wie die Länder die Waffen in Kriegsgebiete schicken die diese ganze Gewalt überhaupt ermöglichen um selbst davon zu profitieren und die eigene Waffenindustrie zu fördern sich selber dann in den Medien mit humanitären Hilfsmittellieferungen Lobpreisen und sich als Retter der leidenden Zivilbevölkerung inszenieren. Und ich rede ganz sicher nicht von Russland...
  • Boris  Kerzenmacher 18.12.2016
    Das wird noch lang Zeit so weiter gehen. In Syrien und im Irak hat der Daesh (IS) genügend Unterstützung bei der sunnitischen Bevölkerung um sich zu behaupten. In Libyen ist der Daesh stark genug, um sich gegen die anderen Milizen zu behaupten und die USA haben im Moment das Geld nicht, um wieder Billionen in militärische Überseeabenteuer zu stecken. Europa ist dazu zu schwach.
    In Jordanien und Libanon wird auch gezündelt und im Jemen fechten die Iraner und KSA ihren Stellvertreterkrieg aus.
    • John  Livers aus St.Gallen
      18.12.2016
      Die USA und ihre Verbündeten müssen nicht viel Geld investieren, im Gegenteil keine Unterstützung mehr für die Rebellen und die Sache wäre bald zu Ende. Aber das ist leider nicht im Interesse des westl. Bündnisses.
  • Peter  Winkler , via Facebook 18.12.2016
    Ohne den Westen, welche zusammen mit den Saudis und Katar die sog. Aufständischen nicht nur mit Waffen unterstützen, wäre dieser Krieg gar nie Wirklichkeit geworden. Aber solange diese nicht endlich eingestellt wird, kommt es auch nie zu sowas ähnliches wie Frieden.