Armee-Veteran stürmt Kirche mit Maschinengewehr Pastor entwaffnet jungen Mann während Neujahrsmesse

FAYETTEVILLE (USA) - Plötzlich stand ein junger Mann mit einem Maschinengewehr in der Kirche von Pastor Larry Wright. Der behielt die Nerven: «Kann ich Ihnen helfen?»

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Eigentlich wollte Pastor Larry Wright (57) aus der Grossstadt Fayetteville in North Carolina (USA) nur seine Neujahrsmesse halten, doch während seiner Predigt über Waffengewalt betrat plötzlich ein junger Mann mit einem Maschinengewehr und einem Magazin in den Händen die Kirche.

Der Pastor der «Heal the Land»-Kirche ist dafür bekannt, seinen Reden mit ungewöhnlichen Methoden Ausdruck zu verleihen. Was die 60 Kirchengänger zuerst für eine passende Inszenierung seiner Predigt hielten, stellte sich kurz Zeit später als bitterer Ernst heraus.

Wright, ein ehemaliger Fallschirmjäger, wusste sofort, wie er mit dem Mann umzugehen hatte. Er ging auf den potentiellen Attentäter zu und fragte ihn «Kann ich Ihnen helfen?» Der verstört wirkende Mann fragte «Können sie für mich beten? Ich kam mit schrecklichen Gedanken hierher.»

Wright nahm sein Gewehr und warf es einem Diakon zu. Zusammen mit dem angeblichen Attentäter sprach er zu Gott. «Ich betete und bat Gott, dem Mann zu helfen», so Wright gegenüber NBC News. Schliesslich kniete der Mann nieder und brach, mit dem Gesicht auf dem Boden, in Tränen aus. Für den Rest der Messe sass er neben der Kanzel und entschuldigte sich bei der Gemeinde für seine Tat.

Wie sich herausstellte, ist der verwirrte Mann ein Militär-Veteran, welcher wegen posttraumatischen Erlebnissen in medizinischer Behandlung ist. Seine Frau leidet zudem an einer schweren Krankheit. Mit dem Maschinengewehr wollte er Geld erbeuten um für seine Familie sorgen zu können. Die Polizei nahm den Mann nach der Messe in Gewahrsam und brachte ihn in seine medizinische Obhut zurück.

Am Sonntag stattete der junge Mann der Kirche nochmals einen Besuch ab, diesmal mit einem besonderen Wunsch: Er will getauft werden und der Kirche beitreten. Mit einer Umarmung bedankte sich der unbekannte Mann beim Pastor. (lz)

Publiziert am 05.01.2016 | Aktualisiert am 05.01.2016
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  • Peter  Leo 05.01.2016
    Das Land der unbeschränkten Möglichkeiten ist nicht in der Lage für seine Kriegveteranen zu sorgen? Absolutes Armutszeugnis, wenn Soldaten, die für den Staat ihre Haut zu Markte getragen haben, im Stich gelassen werden. Dafür werden wahrscheinlich Milliarden ausgegeben, damit jeder mit einer Waffe herumlaufen kann.