Araber bestellen Drei-Klass-Züge Luxusabteile nur für Männer

RIAD - Siemens baut für die saudi-arabische Hauptstadt Riad eine neue Metro. Es ist genau vorgeschrieben, welche Passagiere wo sitzen dürfen.

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Die neue Metro für Riad. APA

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Die neuen Züge sind am Dienstag in Wien vorgestellt worden. Hier baut Siemens an den 74 Kompositionen.

Es gibt in den im öffentlichen Nahverkehr eingesetzten Zügen drei Klassen, die nach Geschlecht und sozialer Stellung getrennt sind. Laut einem Bericht auf «oe24.at» werden in der ersten Klasse an der Zugspitze auf den in Goldfarbe gehaltenen Sitzen fast ausschliesslich Männer Platz nehmen. Nur in Ausnahmefällen dürfen auch «hochgestellte Frauen» First Class fahren.

Die zweite Klasse in der Zugmitte ist die «Family Class», in der Frauen unter Begleitung eines Mannes, des Ehemannes oder eines Familienmitglieds sowie Kinder fahren werden. Ganz hinten ist dann die «Single-» oder «Worker»-Klasse, in der alleinreisende Männer ohne hohe Stellung einsteigen sollen.

Während zwischen der First- und der Family-Class eine von den Fahrgästen bedienbare Glas-Schiebetür angebracht ist, bleibt die Tür zum Arbeiter-Abteil verschlossen. Sonst könnten die Männer die Türe öffnen und einen Blick auf die Frauen erhaschen, hiess es am Rande der Präsentation in Wien. Nur in Notfällen, wie einem Zugbrand, könne die Türe geöffnet werden.

In der Millionen-Stadt Riad gibt es bisher keine Metro. Mit dem Grossauftrag sollen nun sechs Linien mit 175 Kilometern Länge errichtet werden. (gf)

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 24.02.2016
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72 Kommentare
  • Anne  Delenclos 25.02.2016
    In ein paar Jahrzehnten haben wir das auch bei uns.
  • beat  loser aus st.gallen
    25.02.2016
    Die Araber haben Geld wie Wahnsinnig. Kann da die kleine Schweiz nicht ein bisschen etwas lernen ?.
  • Gerhard  Krenn aus Aix en Provence
    24.02.2016
    Anne Roumanoff sagte es ganz treffend: Saudi-Arabien ist ein Land der Menschenrechte. (frz.: pays des droits dhomme). Frauen haben KEINE Rechte.
  • William  Quispe aus Bellinzona
    24.02.2016
    Es wäre wohl einfacher, 3 verschiedene Zugkompositionen fahren zu lassen. Für die Arbeiterklasse würde ja ein Waggon ohne Sitze reichen. Und im Zug der edlen Herren sollten zumindest noch Kissen am Boden sein, damit sich die Mätressen bei ihrer Arbeit nicht die Knie aufscheuern. Aber eben, Geld haben sie, die Araber, aber leider kein Hirn.
  • Nikolaus  Grimmi aus Schwerzenbach
    24.02.2016
    In Südafrika wurde die Apartheid auf Druck der anderen Länder abgeschafft. Und in Saudi-Arabien sieht man weg.