Anti-Trump-Demonstranten Die Hälfte hat nicht einmal gewählt

PORTLAND (USA) - Bei Wahlen zählt jede Stimme. Doch viele der Demonstranten, die nach der Wahl wegen Donald Trump auf die Strasse gingen, hatten gar nicht gewählt.

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Die Proteste in Portland im US-Bundesstaat Oregon waren brutal. Über Tage demonstrierten Tausende Menschen gegen das Wahlergebnis und den neuen Präsidenten Donald Trump (70). Sie schmissen Scheiben ein, demolierten Autos, am Samstag fielen sogar Schüsse. Mit Blendgranaten und Pfefferspray ging die Polizei gegen die wütende Menschenmenge vor. 

112 Demonstranten wurden festgenommen. Jetzt kommt heraus: Mehr als die Hälfte von ihnen hatten gar nicht gewählt. Mindestens 69 Verhaftete hätten ihre Stimmzettel nicht zurückgeschickt, berichtet der TV-Sender KGW.

In den USA kann man dies im Gegensatz zur Schweiz überprüfen - weil man sich dort für die Wahl registrieren muss.

Damit sind sie nicht allein. Insgesamt 95,2 Millionen Amerikaner haben ihre Stimme nicht abgegeben – das sind 42 Prozent der Wahlberechtigten. 

Ob nicht zumindest ein paar der 69 Verhafteten doch gewählt haben, ist aber unklar. Denn: Portland liegt dicht an der Grenze zum Bundesstaat Washington. Ein Teil der Demonstranten könnte auch dort sein Kreuzchen gesetzt haben. (jvd)

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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9 Kommentare
  • Gisela  Niedermann , via Facebook 17.11.2016
    In welcher Form oder Höhe beteiligt sich die Clinton Stiftung an diesen Demonstrationen?
  • Jörg  Niederberger , via Facebook 16.11.2016
    Das Interesse an der Politik ist etwa genau so gross wie bei uns. Wir haben auch nicht eine viel höhere Stimmbeteiligung. In diesem Bericht sehe ich das Problem nicht. Wer nicht zur Wahlurne schreitet, muss mit dem leben, was er dann vor die Nase gesetzt bekommt....
  • Marco  Kälin aus Dietikon
    16.11.2016
    Ja das kommt dabei heraus wenn mögliche Wähler/Innen glauben was in der Presse steht und dann aus irgendwelchen Gründen nicht selber an die Urne gehen weil sie glauben was da geschrieben steht. Somit ist es schon richtig wenn man sagt das die Presse, die Medien eine grosse Mitschuld haben am Ausgang der Wahlen. Dies im Übrigen nicht nur in den USA. Darum sollte jeder der kann seine Stimme in die Urne legen um danach nicht böse zu erwachen. Letztendlich selber schuld am Wahlausgang!
  • Guerino  Dal Santo , via Facebook 16.11.2016
    Ein guter Rat: Bleiben sie fern bei Wahlen von Politikern. Nur dürfen sie nachher sich nicht über das Wahlergebnis ärgern.
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    16.11.2016
    Kommt mir doch bekannt vor. Gibt es bei uns auch.