Razzia in deutschem Flüchtlingsheim IS-Verdächtige hatten Verbindungen zu Paris-Terroristen!

Spezialkräfte der Polizei haben in einem Grosseinsatz drei mutmassliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Schleswig-Holstein festgenommen. Es handelt sich um drei junge Syrer.

Drei IS-Verdächtige bei Terror-Razzia in Norddeutschland verhaftet play
In Deutschland wurden bei Anti-Terror-Razzien mehrere Terrorverdächtige festgenommen. Roberto Pfeil

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Die drei Syrer würden dringend verdächtigt, mit einem Auftrag des IS nach Deutschland gekommen zu sein oder sich für weitere Anweisungen bereitzuhalten, teilte der Generalbundesanwalt am Dienstag mit. Ihnen werde vorgeworfen, Mitglieder einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein.

Wie Innenminister Thomas de Maizière an einer Medienkonferenz erklärte, gehörten die drei Verhafteten zu einer «Schläferzelle». Sogar ein Bezug zu den Terroristen in Paris konnte hergestellt werden: Es spreche alles dafür, dass Schlepper-Organisation und die Passfälscher-Werkstatt identisch mit denen der IS-Terroristen seien, die am 13. November 2015 in Paris 130 Menschen töteten.

Verdächtigte verpflichteten sich dem IS

Die drei 17, 18 und 27 Jahre alten Männer seien mit Pässen, vierstelligen Dollar-Beträgen und Handys mit einem besonderem Kommunikationsprogramm ausgestattet worden. An dem Einsatz zur Vollstreckung des Haftbefehls der Bundesanwaltschaft seien über 200 Beamte des Bundeskriminalamtes, der Bundespolizei und der Polizeien mehrerer Bundesländer beteiligt gewesen. Die Wohnung der Verdächtigen würden durchsucht.

Die Männer waren nach Angaben des Generalbundesanwaltes im November 2015 über die Türkei und Griechenland nach Deutschland gekommen. Demnach soll sich der 17-Jährige spätestens Ende September 2015 in der syrischen IS-Hochburg Rakka den Islamisten angeschlossen und eine Einweisung im Umgang mit Waffen und Sprengstoff bekommen haben.

Im Oktober 2015 soll er sich gemeinsam mit dem 18- und dem 26-Jährigen gegenüber einem hochrangigen IS-Funktionär verpflichtet haben, zusammen nach Europa zu reisen. (SDA)

Publiziert am 13.09.2016 | Aktualisiert am 13.09.2016
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7 Kommentare
  • Herbert  Widmer aus Sagogn
    13.09.2016
    Monate lang, auch in der Schweiz, wurden solche "Einschleusungen" als Hirngespinste abgetan. Wann endlich erwachen unsere Politiker, Gutmenschen und sehen die Realitäten? Ein Beispiel noch "zur Vernunft" unserer Politiker: Unser GWK macht an der Grenze im Tessin einen super Job und Herr Glättli möchte eine parlamentarische GPK ob es dort mit rechten Dingen zu und her geht. Schizophrenie nennt man solches Ansinnen, nicht aber Sachpolitik.
  • Karen  Mind 13.09.2016
    und in der Schweiz lässt das Bundesgericht die IS Verdächtigen wieder laufen und ausweisen darf man sie auch nicht, weil sie im Iran an Leib und Leben bedroht sind. Dafür sind wir jetzt in der Schweiz an Leib und Leben bedroht.
  • David  Zerzuben aus Sion
    13.09.2016
    "... Handys mit einem besonderem Kommunikationsprogramm..." der Entwurf für das neue Spionage-Gesetz, über das wir abstimmen, hätte in diesem Fall wohl gar nichts gebracht.
  • Markus  Thalmann aus Luzern
    13.09.2016
    Es ist nur eine Frage der Zeit bis auch in Deutschland eine Bombenstimmung dank Kulturbereicherern herrscht. Die Polizei und das BKA funktionieren gut, aber man darf nicht erwarten dass bei den Hunderttausenden die kommen alle herausgefiltert werden können. Das die unberechtigte Migration zur Einschleusung von Terroristen dient sollte inzwischen auch dem letzten Hinterbänkler Politiker bekannt sein, nur scheint das erwünscht zu sein. Ein Volk in Angst ist leichter steuer- und manipulierbar.
    • Marco  Weber 13.09.2016
      Nur sind es hier nicht einfach irgendwelche sondern hald wirklich Syrer die ganz offiziell einen Fluchtgrund haben! Das Sie auch da nicht die 100 Sicherheit haben dürfte wohl klar sein! Genau so wenig schützt es Sie gar keine Flüchtlinge aufzunehmen!
    • Adrian  Züger 13.09.2016
      Das ist nur nicht in Deutschland so
      Schauen sie bei und da werden Verdächtige von Richtern aus der Haft entlassen
      Warten wir ab...
    • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
      13.09.2016
      Das ist einer der Denkfehler in der Berliner Politik. Man kann nicht davon ausgehen das sämtliche EU-Staaten den gleichen Qualitäts-Standard bei den Ermittlungsbehörden haben wie in der BRD. So werden zwar Anschläge in Deutschland verhindert aber dafür knallt es dann umso mehr bei den Nachbarn. Und gleichzeitig will niemand der EU-Grenzsicherung im Mittelmeer ein höheres Budget geben. Sicherheit gibt es aber nicht zum Null-Tarif.