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Untermalt mit Bildern von Hinrichtungen und Attentaten muslimischer Extremisten ruft Wilders in dem 15-minütigen Streifen auf: «Stoppt die Islamisierung, verteidigt unsere Freiheiten».
Die Regierung in Den Haag zeigt sich seit Wochen besorgt, dass der Film Racheakte im eigenen Land und gegen niederländische Bürger und Einrichtungen in anderen Ländern auslösen könnte.
Mehrere muslimische Länder wie Pakistan, Indonesien, Ägypten und Afghanistan beschwerten sich im Vorfeld über die geplante Veröffentlichung.
Der Rechtspopulist Wilders behauptet in dem Streifen, der Islam wolle alles beherrschen und unterwerfen und die westliche Zivilisation «vernichten».
Zum Beleg zieht er Verse aus dem Koran über den Umgang mit nicht- islamischen Menschen an und zeigt dazu Bilder muslimischer Prediger, die zur Ermordung von «Ungläubigen» aufrufen.
Weder Fernsehsender noch Kinos waren bereit, den Film ungekürzt zu zeigen ohne ihn vorher gesehen zu haben, was Wilders aber ablehnte. Zuletzt musste er einen neuen Internetanbieter suchen, um den Film im Netz zu veröffentlichen, nachdem der ursprüngliche Anbieter abgesprungen war.
Wilders Leben bedroht?
Die Furcht in den Niederlanden vor Racheaktionen wegen des Films gründet auf Erfahrungen aus der Vergangenheit. In den Niederlanden war 2004 der Filmemacher Theo van Gogh wegen eines Islam-kritischen Films von einem radikalen Muslim getötet worden. (SDA(snx)