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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel steht zuoberst auf der Liste der hundert einflussreichsten Frauen der Welt, die das US-Magazin in der Nacht auf heute veröffentlichte. Unter den Frauen auf den ersten zehn Plätzen sind ausser Merkel nur Managerinnen.
Auf Platz zwei folgt wie im vergangenen Jahr die wenig bekannte Chefin des staatlichen Einlagenfonds der US-Banken (FDIC), Sheila Bair. Auf Platz drei liegt die PepsiCo-Chefin Indra Nooyi. Ebenfalls in den Top-Ten sind die Vorstandsvorsitzende des britischen Bergbaukonzerns Anglo American, Cynthia Carroll, und die Chefin von Singapurs Staatsfonds Temasek, Ho Ching.
Erstmals auf die Liste der mächtigsten 100 Frauen hat es die First Lady der USA, Michelle Obama, geschafft – jedoch weit abgeschlagen hinter Angela Merkel: Sie landete auf Platz 40. Neu aufgenommen wurden ausserdem die Uno-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay (Platz 63), die isländische Regierungschefin Jóhanna Sigurdardóttir (Platz 74) und die Ministerpräsidentin von Bangladesch, Hasina Wajed (Platz 78).
Auch Ministerinnen aus dem Kabinett von US-Präsident Barack Obama schafften es in die «Forbes»-Liste: Heimatschutzministerin Janet Napolitano landete auf Platz 51, Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius auf Platz 56. (SDA/noo)