Angeklagter ersticht Zeugin vor Gericht

  • Aktualisiert am 03.01.2012

DRESDEN – Eine harmlose Gerichtsverhandlung endet in Dresden in einem Blutbad: Der Angeklagte zückt plötzlich ein Messer und sticht zu.

Unglaubliches spielt sich heute Morgen im Landgericht in Dresden ab. Ein 28-jähriger gebürtiger Russe steht vor Gericht, weil er eine 32-jährige Frau beleidigt hatte und zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Der Fall sollte neu verhandelt werden.

Plötzlich zückt der Mann ein Messer und geht damit auf die Klägerin los. Er verletzt die Frau schwer, dann wird er überwältigt. Die 32-Jährige erliegt wenig später ihren Verletzungen.

Laut «Spiegel.de» sei bei der Festnahme des Mannes auch ein Schuss gefallen. Es gab mehrere Verletzte. Warum es zu dieser Tat kam, wird derzeit abgeklärt. Unklar ist auch noch, in welcher Beziehung Täter und Opfer stehen. (gca)

Die Rettungskräfte konnten der Frau nicht mehr helfen.- AP

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