An nur einem Tag 6000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Im Mittelmeer sind am Montag mehr als 6000 Migranten aus Seenot gerettet worden. Dies sei eine der höchsten Zahlen für einen einzigen Tag in diesem Jahr, teilte die italienische Küstenwache mit. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben.

Im Mittelmeer an einem Tag 6000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet play
Die Flüchtlinge waren auf 32 Schlauchbooten, fünf Booten und zwei Flössen unterwegs. (Symbolbild) KEYSTONE/AP Oxfam/PABLO TOSCO

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Vor der libyschen Küste sind am Montag an einem einzigen Tag 6055 Bootsflüchtlinge aufgegriffen worden. Sie waren auf 32 Schlauchbooten, fünf Booten und zwei Flössen unterwegs, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Neun Leichen seien aus dem Meer geborgen worden.

An dem Einsatz waren drei Schiffe der Küstenwache, zwei der italienischen Marine, je eines der EU-Mission Eunavformed und der Grenzschutzagentur Frontex sowie Schiffe diverser Hilfsorganisationen beteiligt.

Von Libyen aus hat in diesem Jahr wieder eine grosse Anzahl von Flüchtlingen und Migranten vor allem aus Afrika den gefährlichen Weg übers Mittelmeer nach Europa gesucht.

Die Gesamtzahl auf der zentralen Mittelmeerroute hat sich aber im Vergleich zu 2015 kaum geändert. In beiden Jahren kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bis Ende September jeweils rund 132'000 Bootsflüchtlinge in Italien an. (sda)

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 08.10.2016
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9 Kommentare
  • Meyer  Hans 04.10.2016
    Klar, bald ist Winter. Es müssen noch so viele wie möglich über das Mittelmeer bevor die Überquerung unmöglich ist. Die Schlepper verdienen Millionen und mit alle diese Wirtschaftsflüchtlinge explodieren unsere Sozialkosten. Mit alle Zugezogene aus ganz fremden Kulturen, ohne Ausbildung sehe ich sehr schwarz für Europas Zukunft.
  • Ludwig  Chrösius aus Ort
    04.10.2016
    Sämtliche Schiffe von Hilfsorganisationen kapern und an Ort und Stelle versenken. Sämtliche Aufgegriffen kurz vor der afrikanischen Küste mit Schwimmwesten versorgen und verabschieden.
  • Thomas  Zürcher 04.10.2016
    6000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

    ....und das schönste daran ist es wird so weiter gehen. Jahr für Jahr werden Migranten versuchen ins gelobte Europa zu gelangen in der Hoffnung auf ein besseres Leben.Millionen warten nur auf eine günstige Gelegenheit und sie werden ja anscheinend mit offenen Armen empfangen.Die Islamisierung Europas schreitet immer weiter voran.Morgenland wird gegen Abendland gewinnen.Traurig aber war.
  • Othmar   Huber 04.10.2016
    Flüchtlinge? Warum kann man nicht die wahren Worte verwenden? Es ist ein Verbrechen, Anreize für eine Schlepper-Überfahrt nach Europa zu schaffen. Aber dies tut die FRONTEX täglich. Solange, dass jeder weiss, dass er ein Ticket nach Europa hat, wird das Sterben im Mittelmeer nicht zu stoppen sein. Diese Scheinheiligkeit schreit einfach zum Himmel!
  • D.  B. 04.10.2016
    FRONTEX eine "Grenzschutzagentur" zu nennen, ist wohl der blanke Hohn. Viel eher würde ich es als "Taxidienst" für Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.
    Und solange der Abholdienst gewährleistet ist, werden ihn noch viele Migranten weiter nutzen. Die "Kundschaft" ist zufrieden, zumindest die bisherigen 132000 Böötligäste..