Wie der «Kölner Express» berichtet, war der Tiger heute gegen 12 Uhr aus seinem Gehege entwichen. Offenbar war eine Sicherheitsschleuse nicht richtig verschlossen. Die Polizei evakuierte darauf hin den Zoo. Ein Hubschrauber überwachte das Gelände.

Der Amur-Tiger mit Namen «Altai» gelangte derweil in ein angrenzendes Wirtschaftsgebäude des Zoos, wo gerade eine 43-jährige Pflegerin bei der Arbeit war.

Zoodirektor erschiesst den Tiger

«Altai» griff die Frau sofort an und verletzte sie dabei so sehr, dass sie später im Krankenhaus verstarb.

Zoodirektor Theo Pagel begab sich nach der Attacke in das Wirtschaftsgebäude. Das Gebäude wurde zwar verschlossen, doch es bestand die Gefahr, dass der Tiger durch ein Fenster wieder ins Freie gelangen könnte.

Um die noch verbliebenen Besucher und des Zoo-Personal vor weiteren Angriffen zu schützen, streckte Pagel die Raubkatze mit zwei Schüssen aus einem Grosskalibergewehr nieder.

«Der schwärzeste Tag in meinem Leben»

«Der Zoodirektor hatte die richtigen Waffen dafür», sagte der Polizeisprecher gemäss «Bild.de». Die Polizei hätte mit den üblichen Dienstpistolen nicht viel anrichten können.

«Das ist der schwärzeste Tag in meinem Leben. Ich habe selbst geschossen», so Pagel im «Kölner Express». Gegen 13 Uhr sei der Zoo wieder für Besucher freigegeben worden. (rrt)

 

Beliebteste Kommentare

  • Kurt  Kuehni , via Facebook
    Ja klar, ein Narkoseschuss hätte vielleicht gereicht. Aber in dieser Lage, dieser Aufregung, gab es wohl keine andere Lösung. Das Biest hätte einfach durch ein Fenster springen und entweichen können. Wer hätte dann die Verantwortung für weitere Opfer übernehmen wollen?
  • Edith  Zellweger
    Wildtiere und auch andere gehören einfach nicht in Gefangeschaft! Wann begreift der Mensch endlich, dass die Tiere nicht unsere Sklaven sind und dass die Tierwelt nicht zu unserem Eigennutz da ist! Wie man hier wieder einmal sieht, ist, dass wenn ein Tier seinen natürlichen Verhaltensweisen nachgeht, wird es sofort getötet. Wie verlangen von den Tieren, dass sie sich uns völlig unterjochen und nichts tun dürfen was uns Menschen nicht passt und dies ist Vermenschlichung! Lasst endlich Tiere Tiere sein und lasst den Tieren ihr eigenständiges Leben, anstatt sie in Gefangenschaft zu nehmen um sie bis zum Geht nicht mehr auszubeuten! Freiheit für alle Tiere!

Alle Kommentare (10)

  •   ronan john , 5400
    Klar gibt es narkoseschüsse aber bedenkt mal die brauchen ca.2 minuten bis sie wirken, dazu hätte es den tiger noch mehr gereitzt! Was vllt. Noch zu mehr verletzten toten geführt hätte.
  • Kurt  Kuehni , via Facebook
    Ja klar, ein Narkoseschuss hätte vielleicht gereicht. Aber in dieser Lage, dieser Aufregung, gab es wohl keine andere Lösung. Das Biest hätte einfach durch ein Fenster springen und entweichen können. Wer hätte dann die Verantwortung für weitere Opfer übernehmen wollen?
  • Edith  Zellweger
    Wildtiere und auch andere gehören einfach nicht in Gefangeschaft! Wann begreift der Mensch endlich, dass die Tiere nicht unsere Sklaven sind und dass die Tierwelt nicht zu unserem Eigennutz da ist! Wie man hier wieder einmal sieht, ist, dass wenn ein Tier seinen natürlichen Verhaltensweisen nachgeht, wird es sofort getötet. Wie verlangen von den Tieren, dass sie sich uns völlig unterjochen und nichts tun dürfen was uns Menschen nicht passt und dies ist Vermenschlichung! Lasst endlich Tiere Tiere sein und lasst den Tieren ihr eigenständiges Leben, anstatt sie in Gefangenschaft zu nehmen um sie bis zum Geht nicht mehr auszubeuten! Freiheit für alle Tiere!
    • Pierre  Graf
      Amur Tiger gäbe es überhaupt keine mehr, wenn man sie nicht in Zoos sich reproduzieren liesse. Ihr jetziger Kommentar ist etwa so intelligent, wie jener die weissen Löwen betreffend.
      • 26.08.2012
      • als Kommentar auf Edith  Zellweger
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    • Roland  Scheuerer
      Sie meinen also, auf freier Wildbahn würde ein Tiger keinen Menschen angreifen?
      • 26.08.2012
      • als Kommentar auf Edith  Zellweger
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    • Alex  Fehr , via Facebook
      Ich glaube nicht, dass Sie den Kommentar von Frau Zellweger richtig verstanden haben. Wir nehmen den Tieren ihren natürlichen Lebensraum weg, wir töten sie für Modeprodukte etc. und verlangen im Gegensatz, dass sie uns nichts tun. Tiere waren vor unserer Rasse auf dieser Welt und nicht umgekehrt.
      • 26.08.2012
      • als Kommentar auf Edith  Zellweger
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  • Wilhelm  Hess
    Hat der Herr Pagel noch nie was von einem Narkose Schuss gehört??
    Nun konnte er wenigstens sich als Grosswildjäger nennen
    • Manuel  Segura
      Narkose Schuss? Ein Tiger fällt nicht von einer Sekunde auf die andere in Narkose. Das würde ihn nur anstacheln und bis die Betäubung wirkt würde er vermutlich weitere Personen angreifen.
      • 25.08.2012
      • als Kommentar auf Wilhelm  Hess
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    • Susanne  Sam
      Ein Narkosepfeil darf bei Raubtieren nur angewendet werden, wenn das Tier in einem Käfig gesichert ist. So ein Schuss macht das Tier aggressiv und es würde unverzüglich den Schützen angreiffen. Auch ich bin gegen Tiere töten - jedoch war es in diesem Falle die einzige Möglichkeit.
      • 25.08.2012
      • als Kommentar auf Wilhelm  Hess
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    • Andreas  Kaufmann
      Glauben sie mir, es hat ihm sicher nicht Spass gemacht seinen wertvollen Tiger zu erschiessen.
      Überlassen sie doch solche Entscheide den Profis, statt es immer besser zu wissen! Noch eine Frage: haben sie das mit dem Narkosegewehr auch den Polizisten in NY geschrieben, die einen schiesswütigen Killer für immer unschädlich gemacht haben?
      • 25.08.2012
      • als Kommentar auf Wilhelm  Hess
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