Als «terroristische Organisation» deklariert Britische Regierung verbietet Neonazi-Gruppe

Erstmals hat Grossbritannien die rechtsextreme Gruppierung «National Action» als terroristische Organisation verboten.

Britische Regierung verbietet Neonazi-Gruppe «National Action» play
So präsentieren sich die Anhänger der verbotenen Bewegung im Netz. Website der Gruppierung

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Erstmals wird in Grossbritannien eine rechtsextreme Gruppierung als terroristische Organisation verboten. Die Neonazi-Bewegung namens Nationale Aktion (National Action) sei «rassistisch, antisemitisch und homophob», sagte Innenministerin Amber Rudd am Montag in London. Die Sicherheit der Familien und des Landes gehe vor. Das Verbot soll vom kommenden Freitag an gelten. Eine Kampagne gegen Antisemitismus begrüsste die Massnahme und sprach von einem klaren Zeichen gegen Gewalt. 

In Grossbritannien wächst die Angst vor Übergriffen. Nach dem Mord im vergangenen Juni an der Labour-Abgeordneten Jo Cox, wurde der Täter von Mitgliedern der National Action als Held gefeiert, schreibt «The Guardian».

Die Neonazi-Gruppe präsentiert sich im Internet als Ort für junge Nationalisten, die sich dort «vernetzen, sozial engagieren und kreativ sein» könnten. 

Die Bewegung ist bekannt für ihre Demonstrationen in britischen Städten, bei denen sie Banner mit Sprüchen wie «Hitler lag richtig» durch die Strassen tragen und Ansprachen halten mit Titeln wie «die Krankheit des internationalen Judentums». 

Im Internet bewirbt National Action zudem eine «Miss Hitler Wahl», bei der sich zum Beispiel die «Buchenwald Princess» zur Wahl stellt – in Anlehnung an das ehemalige Konzentrationslager in Buchenwald. (SDA/kra)

Publiziert am 12.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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