Aloha Sprit sparen Hawaiian Airlines stellt Passagiere auf die Waage

PAGO PAGO USA - Hawaiian Airlines will Sprit sparen. Dafür müssen die Fluggäste vor dem Abflug auf die Waage stehen.

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Bei der US-Gesellschaft Hawaiian Airlines erhalten die Reisenden ihren Sitzplatz bald nach Gewicht. Die Fluggesellschaft hat sich dafür beim Transportministerium das Recht erstritten, ihre Passagiere vor Abflug zu wiegen. Sie will damit Sprit sparen und Bruchlandungen vermeiden.

Mit einer genauen Gewichtsangabe können Passagiere und Handgepäck besser im Flugzeug verteilt werden. So liegt das Flugzeug besser in der Luft und kann bei den zum Teil heftigen Winden auf Hawaii besser landen.

Die Reaktionen der Passagiere folgten prompt. Die neue Regelung sei diskriminierend. Denn sie zielt vor allem auf Passagiere von samoanischer Herkunft. Betroffen sind nur Flüge von Honolulu nach Pago Pago auf Samoa. Nicht ohne Grund: Samoaner gehören zu den fettleibigsten Menschen der Welt. Bereits seien deswegen sechs Beschwerden beim amerikanischen Transportministerium eingegangen, berichtet das britische Magazin «Economist».

Andere Strecken wie die nach Korea oder Japan sind von der neuen Massnahme nicht betroffen. Gemäss dem Sprecher der Airline sind die Passagiere auf diesen Flügen schlanker. Hawaiian Airlines startet mit ihrer neuen Sparpolitik aber trotz der Proteste im Februar. Sie ist auch nicht die erste Fluggesellschaft, die das tut. Ausgerechnet Samoa Air wiegt die Passagiere bereits seit 2013.

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 05.11.2016
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  • Müller  Erkki 04.11.2016
    Und wieviel darf ein 2m Mensch wie ich wiegen 65kg vielleicht?! Hab 110kg.
  • Reto  Derungs , via Facebook 04.11.2016
    Ich wiege leider auch über einen Zentner und schäme mich immer ein bisschen, neben einer zierlichen Person zu sitzen, welche halb so viel wiegt und ihre Aermchen scheu an den Körper schmiegt, um mir die eigentlich ihr zustehende Armlehne freizugeben, über welche sich mein Körper quillt. Zumal sie fürs Ticket den gleichen Preis zahlen musste wie ich. Zweierlei Sitzbreiten für zweierlei Körpergewichtskategorien mit entsprechenden Tarifen wären fair und zielführend. Wer macht den Anfang?
  • Peter  Montanari aus Rayong
    04.11.2016
    Konsequent wäre, die Ticket-Preise nach Gewicht der Passagiere, inkl. deren Gepäck zu gestalten. Wer leicht ist und am wenigsten Gepäck hat zahlt am wenigsten. Wer schwer ist und zudem noch viel Gepäck hat, zahlt am meisten.
  • Peter  Berger aus Basel
    03.11.2016
    Damit ist es noch zu wenig! Die" umfangreichen" Passagiere sollten unbedingt 2 Sitze buchen müssen!
  • Thomas  Zürcher 03.11.2016
    Auf den paradiesischen Inseln im Südpazifik wird auch gesündigt und es wächst eine Generation heran, die zunehmend auf verarbeitete und fette Nahrungsmittel oder auch Fastfood zurückgreift. Gezuckerte und hoch kalorienhaltige Softdrinks erfreuen sich großer Beliebtheit und US-Fastfood-Ketten haben auch auf den Inseln ihre Filialen eröffnet.