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Die Polizei hat fünf Banden-Mitglieder geschnappt: Pokerräuber von Berlin.- Reuters
Der letzte mutmassliche Räuber wurde am Samstagabend auf dem Flughafen Berlin Tegel bei der Einreise nach Deutschland festgenommen.
Wie die Polizei mitteilte, war der 19-Jährige zunächst geflüchtet. Er sei nun aber mit einer Maschine aus der libanesischen Hauptstadt Beirut zurückgekommen und habe sich den Fahndern gestellt.
Bereits am Samstagvormittag war der dritte Verdächtige festgenommen worden – ebenfalls am Flughafen Tegel. Der 20-Jährige soll sich zuvor in der Türkei aufgehalten haben. Sein Anwalt hatte der Polizei signalisiert, dass sich der Geflüchtete stellen wolle.
Zwei Komplizen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Einer der beiden hatte sich gut eine Woche nach dem Überfall gestellt, ein weiterer mutmasslicher Täter wurde am Mittwoch gefasst. Nach Angaben der Polizei ist der Fall durch ihre Aussagen weitgehend aufgeklärt.
Die vier jungen Männer türkischer und arabischer Herkunft sollen am 6. März bei dem Überfall auf das grösste deutsche Poker-Turnier im Nobelhotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz 242000 Euro erbeutet und unter sich aufgeteilt haben.
Nach den Verdächtigen war international gefahndet worden. Wo die Räuber ihre Beute versteckt halten, blieb unklar.
(wyc)