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Alex litt an Rückenschmerzen, Schwindel und sah doppelt. Für die Ärzte der Stony Brook Uni-Klinik im US-Bundesstaat New York ein klarer Fall: Der 15-Jährige leidet an einer Hirnhautentzündung.
Die Ärzte konnten dem Jungen aber nicht mehr helfen – ein Monat später war Alex tot. Die Eltern gaben Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse ihres Sohnes zur Transplantation frei. Sie hofften sogar, eines Tages die Menschen kennen zu lernen, denen Alex’ Tod ein neues Leben geschenkt hatte. Doch es kam ganz anders.
Bei einer Autopsie – vier Wochen nach der Organentnahme – kam der wahre Grund für den Tod des 15-Jährigen ans Licht: Alex hatte eine seltene Form von Lymphdrüsenkrebs. Und: Krebskranke dürfen keine Organe spenden.
Für einen 52-Jährigen, der Alex Leber bekommen hatte, und eine 36-jährige Empfängerin der Bauchspeicheldrüse war es zu spät. Sie starben am Lymphdrüsenkrebs des Spenders. Zwei Nierenempfänger kämpfen mit Chemotherapie gegen das Leiden. (dip)