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«Realität ist stärker als Fiktion», sagt Zalmaï Ahad. Der gebürtige Afghane mit Schweizer Pass bereist seit zwei Jahrzehnten die Welt. Auf der Suche nach dem realen Leben.
Zalmaï will mit seinen Bildern fesseln und aufrütteln. Nicht Sensationslust treibt ihn, sondern der Dialog mit den Menschen.
Er nimmt sich Zeit, um mit den Männern und Frauen zu reden, die er fotografiert.
Er sieht sich als Zeuge der Zeit. Auf seinen Bildern zeigt er Ungerechtigkeit, Leiden und Gewalt. Aber auch die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Zalmaï fotografiert Krisen und Konflikte in aller Welt, aber immer wieder zieht es den Afghanen in seine Heimat. Sie lässt ihn nicht mehr los.
So stehen in seinen Bildern Verzweiflung und Armut nicht im Gegensatz zu den Liebeserklärungen an sein Land, das nicht zur Ruhe kommt.
Mit 15 Jahren floh er vor den sowjetischen Besatzungstruppen aus Afghanistan. Er kam ins Exil in die Schweiz, absolvierte in Lausanne und Yverdon eine Ausbildung zum Fotoreporter und wurde Weltbürger.
Für den neusten Fotoband der Organisation Reporter ohne Grenzen, die sich weltweit für die Pressefreiheit einsetzt, stellte Zalmaï Ahad seine besten Bilder zur Verfügung.
Sie zeigen seinen Weg, von den Anfängen bis zu aktuellen, brisanten Reportagen.