Absturz in Nepal? Flugzeug mit 23 Menschen verschwunden

KATHMANDU - In Nepal wird ein Flugzeug mit 23 Insassen vermisst.

Eine Twin Otter der Tara Air. play
Eine Twin Otter der Tara Air. zvg

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Ein Kleinflugzeug mit 23 Insassen ist im Zentrum des Himalaya-Staates Nepal verschwunden. Die Propellermaschine der nepalesischen Fluggesellschaft Tara Air war am Mittwoch auf dem Weg vom Touristenzentrum Pokhara nach Jomsom.

Unter den Passagieren seien zwei Kinder und zwei Ausländer, sagte ein Polizeisprecher in Pokhara. Letztere stammen demnach aus China und Kuwait.

Reisen in Nepal, sei es auf den kurvigen Strassen oder in der Luft zwischen den hohen Bergen, ist gefährlich. Immer wieder kommt es zu schlimmen Unfällen.

Vor zwei Jahren stürzte eine Turboprop-Maschine im Nordwesten des Landes ab, dabei kamen alle 15 Passagiere und drei Crew-Mitglieder ums Leben. 2012 stürzte eine Maschine wegen Vogelschlags kurz nach dem Start ab, alle 19 Insassen starben.

Auf der Flugstrecke der nun verschwundenen Maschine herrschte nach offiziellen Angaben kein schlechtes Wetter. Einsatzkräfte der nepalesischen Polizei und Armee suchten nach dem Flugzeug.

Nach Angaben der nepalesischen Zeitung «Kathmandu Post» hatte die Flugsicherung in Pokhara zehn Minuten nach dem Start am Mittwochmorgen den Kontakt zu der weiss-grün-gelben Maschine verloren.

Tara Air ist nach eigenen Angaben die jüngste und grösste Fluggesellschaft in den nepalesischen Bergen. Tara Air fliegt mit sieben Propellermaschinen, darunter fünf DHC-6 Twin Otter und zwei Dornier DO 228. (SDA)

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 24.02.2016
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1 Kommentare
  • Hans  Scheidegger 24.02.2016
    Zu den möglichen Ursachen des Kontaktabbruches zu diesem Flugzeug stelle ich keine Vermutungen an. Ich weiss lediglich, dass das Fliegen in der schroffen Bergwelt Nepals ebenso viel Geschick von den Piloten verlangt, wie das Landen und Starten auf einigen der dortigen Flugplätzen. Diese gehören zum Teil zu den gefährlichsten der Welt, wie zum Beispiel Lukla oder Jomson. Auch in diesem Fall kann man nur hoffen, obwohl das Schlimmste leider befürchtet werden muss.