Absturz-Drama um AF Chapecoense Unglücks-Airline Lamia zahlt Opfern 165'000 Dollar

LA PAZ - 71 Menschen kamen beim Absturz eines Lamia-Jumbolino in Kolumbien Ende November ums Leben. Nun sollen die Familien der Opfer sowie die sechs Überlebenden finanziell entschädigt werden.

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Nach dem Flugzeugunglück um den brasilianischen Fussballclub AF Chapecoense will die Fluglinie Lamia die Opfer entschädigen.

Die Familien der 71 Todesopfer sowie die sechs Überlebenden erhalten jeweils 165'000 US-Dollar, wie der Anwalt der Airline, Néstor Higa, am Freitag mitteilte.

Lamia habe eine Versicherung über 25 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Police sei ausreichend für die nun zugesagte Entschädigung. Wesentlich höheren Forderungen könne die Fluggesellschaft allerdings nicht nachkommen, sagte Higa.

Die 165'000 Dollar seien der Mindestbetrag, der von der Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) bei Flugzeugabstürzen angesetzt werde.

Bei dem Flugzeugabsturz nahe der kolumbianischen Stadt Medellín kamen Ende November 71 Menschen ums Leben, darunter 19 Fussballer des brasilianischen Erstligisten AF Chapecoense. Sechs Menschen überlebten.

Die Absturzursache war Treibstoffmangel. Nach dem Unglück wurde Lamia vorgeworfen, zu wenig Treibstoff für den Flug an Bord gehabt zu haben. Die bolivianische Regierung entzog der Airline danach die Lizenz. (SDA)

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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1 Kommentare
  • Martial  Saugy 17.12.2016
    Nur so mal als Info. In Europa hätte dieses Flugzeug eine gesetzliche Mindesthaftpflichtsumme von SDR 150000000 (aufgrund des Gewichts des Jets), plus SDR 250000 pro Sitzplatz benötigt. Ergibt also SDR 173750000 (entspricht ca. CHF 240 Millionen), also gut und gar das zehnfache von der LaMia Versicherung. Üblicherweise wird zudem das gesetzliche Minimum in Europa sehr oft massiv erhöht. Die LaMia hätte mit ihrer minimalen Versicherungsdeckung nie einen Flug in Europa durchführen dürfen.