Chinesin in München 500 Tage als Sex-Sklavin gefangen

  • Aktualisiert am 09.01.2012

MÜNCHEN – 500 Tage lang wurde eine Frau (38) in einer kleinen Kammer gefangen gehalten. Während dieses Martyriums wurde sie mehrmals täglich vergewaltigt.

Im März 2007 ist die 38-jährige Chinesin alleine in München unterwegs. Da wird die dreifache Mutter auf der Strasse von einem ihr unbekannten Landsmann angesprochen.

Der Chinese verspricht ihr eine seriöse und lukrative Arbeit, woraufhin die 38-Jährige mit ihm in ein Auto steigt. Wie «bild.de» berichtet, verschleppt der Mann seine Landsfrau eiskalt in ein Haus am Stadtrand von München.

Dort hält er die Frau in einem kleinen Zimmer im Dachgeschoss als Sex-Sklavin gefangen. Die Kammer hat lediglich ein kleines Fenster. Mehrmals täglich kommen Freier. Die Chinesin wird bedroht, misshandelt und vergewaltigt. Über 500 Tage lang!

Im August 2008 gelingt der Frau endlich die Flucht. Bei den Behörden zeigt man sich schockiert: «Wir haben so einen schlimmen Fall noch nie gehabt», wird ein Hauptkomissar von «bild.de» zitiert. Nun hofft die Polizei auf Hinweise von Zeugen, um endgültig Licht in diese triste Angelegenheit zu bringen. (hgt)

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