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Zuerst kritisiert seine Ehefrau die «schamlosen Luder» unter den Fittichen des italienischen Ministerpräsidenten: Silvio Berlusconi (72) schlug Sportschau-Nackedei Susanna Petrone, TV-Sternchen Barbara Matera und Sängerin Cristina Ravot als Kandidatinnen für das Europaparlament vor – allesamt mit kleiner Polit-Erfahrung und grossen Brüsten (siehe Diashow).
Dann fällt Berlusconi nichts besseres ein, als der blonden Bellezza Noemi Letizia zum 18. Geburtstag den Hof zu machen. Und ihr eine mit Diamanten besetzte Halskette zu schenken. Die Tochter eines Mitarbeiters soll ihn «Papi» nennen. Das hat Veronica Lario (52) endgültig den Rest gegeben – und die Scheidung provoziert (Blick.ch berichtete).
«Ich kann bei keinem Mann bleiben, der mit Minderjährigen verkehrt», wird Lario in der Zeitung «La Repubblica» zitiert. «Meine Ehe ist zu Ende.» Den drei gemeinsamen Kindern habe der Vater zum 18. Geburtstag nie persönlich gratuliert, schimpft Lario.
Oben ohne überzeugt
Berlusconi und Lario lernten sich 1980 kennen. Die damals blondierte, 23-jährige Schauspielerin beeindruckte ihn mit einem Oben-ohne-Auftritt im Theater. Zehn Jahre später heirateten sie. Lario zog die Kinder praktisch alleine auf, blieb im Hintergrund. Laut dem «Tages-Anzeiger» schrieb sie in ihrer Autobiografie, sie habe weder politisch noch persönlich irgendwelche Sympathien für ihren Mann.
Der musste sich vor zwei Jahren öffentlich bei Lario entschuldigen, weil er dem Ex-Nackmodell Mara Carfagna – seiner heutigen Gleichstellungs-Ministerin – eine Art Heiratsantrag gemacht hatte. Jetzt hat Frau Berlusconi eine Scheidungs-Anwältin. Italiens reichster Politiker soll auf geschätzten 14 Milliarden Franken sitzen. Berlusconi könnte für seine «Frauen-Politik» noch teuer bezahlen. (dip)