4000 Verdachtsfälle in Brasilien Forscher entdecken Zika-Virus in Baby-Gehirnen

Brasilianische Wissenschaftler wollen herausfinden, welche Auswirkungen das Zika-Virus aufs Gehirn hat. Sie sind der Lösung der Rätsels einen Schritt näher.

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Brasilianische Forscher haben das Zika-Virus in Gehirnen von Neugeborenen lokalisiert. Sie erbrachten damit ein weiteres Element zum Zusammenhang zwischen dem Erreger und einer gefährlichen Fehlbildung des Kopfes.

Die Ärztin Lucia Noronha von der Brasilianischen Gesellschaft für Pathologie sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag, das Virus sei im Hirngewebe nachgewiesen worden. Es sei aber noch nicht klar, wie der Erreger wirke.

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Das Zika-Virus verursache Schäden im Gehirn, und das bestätige die Annahme eines Zusammenhangs zur Mikrozephalie, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Grösse aufweist. Noronha sagte, ihr Team an der Universität PUC Parana habe Gewebeproben von der Stiftung Oswaldo Cruz erhalten. Es seien dieselben Proben, die Wissenschaftler der US-Gesundheitsbehörde CDC bekommen hätten. Diese kamen laut Noronha «zum selben Ergebnis: die Präsenz von Zika im Fötushirn».

4000 Säuglinge könnten betroffen sein

Brasilien ist mit geschätzten 1,5 Millionen Fällen das von der Zika-Epidemie am stärksten betroffene Land. Das von der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika. Nach Angaben der brasilianischen Behörden sind seit Oktober mehr als 4000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie auf die Welt gekommen, 462 Fälle sind bislang bestätigt.

Der Kopf dieser Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr gross, dass sie geistig behindert sind oder unter neurologischen Schäden leiden werden. (sda)

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 27.02.2016
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3 Kommentare
  • Elfriede  Beck 16.02.2016
    Wer garantiert uns, dass nicht genau der Giftstoff, der nun tonnenweise ins Wasser ausgebracht wird um die Larven der Mücke zu töten, an der Fehlbildung schuld ist???? Bis die Pharma Multis dies zugeben würden, gienge es aber wohl genau so lange wie bei Contergan etc. Böse böse Natur!
  • Beat  Haueter 16.02.2016
    Es ist nicht das Virus schuld sondern CHEMIKALIEN!!!! Aber die PHARMA will GELD verdienen, einmal mehr. Auf Staatskosten versteht sich. ABER das wird natürlich ncht geschrieben....
  • Marc  Hubertus , via Facebook 16.02.2016
    Kolumbien soll angeblich mit 2000 Fällen ebenfalls betroffen sein, jedoch bis heute sind da keine Meldungen von diesen tragischen Missbildungen. Dass der Verdacht mal naheliegend ist, ist klar, doch warum nur in Brasilien!? Würde mich mal interessieren wie weit eine Studie der betroffenen ist, welche aufzeigt, was für Medikamenten den Schwangeren verabreicht wurden, während der Schwangerschaft?