35 Tote in Ankara: «Freiheitsfalken Kurdistans» bekennen sich zu Autobomben-Anschlag

Die militante Kurdische Terrorgruppe TAK bekennt sich zum Attentat vom letzten Sonntag in Ankara.

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Nach dem Autobomben-Anschlag in Ankara. Selahattin Sonmez

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Das Bekennungsschreiben auf der Webseite der TAK.

Die extremistische Kurdenorganisation «Freiheitsfalken Kurdistans» (TAK) hat sich zu dem Attentat von Ankara mit 35 Toten bekannt.

Der Autobomben-Angriff am Sonntag in der türkischen Hauptstadt sei «eine Vergeltung für das Vorgehen der türkischen Truppen gegen die Kurden im Südosten der Türkei», erklärt die Gruppe  in einem auf ihrer Internetseite veröffentlichten Schreiben. (kmm)

Publiziert am 17.03.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016

Dutzende Tote bei Zusammenstössen in Kurdenregion

Bei Zusammenstössen zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sind im Südwesten des Landes erneut Dutzende Menschen ums Leben gekommen. In den Städten Cizre und Diyarbakir seien 16 Rebellen getötet worden, erklärten das Militär am Montag.

Seit Dezember wurden in beiden Städten, in denen rund um die Uhr Ausgangssperren gelten, 749 PKK-Kämpfer getötet. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Ankara, die Einsätze in Cizre könnten in den kommenden Tagen zu Ende gehen.

Die PKK wolle türkische Städte destabilisieren, und Cizre komme dabei eine Schlüsselrolle zu, weil der Ort an der syrischen Grenze liege und Waffen und Terroristen eingeschmuggelt werden könnten, begründete Davutoglu den Militäreinsatz. Er wies zudem Kritik zurück, dass die Bevölkerung ins Visier genommen worden sei. Nach Darstellung der prokurdischen Oppositionspartei HDP wurden in Cizre allerdings seit Freitag neun Zivilisten getötet.

Gegen die Einsätze regt sich auch in anderen Teilen der Türkei Protest: In Istanbul ging die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vor. Der Nachrichtenagentur Dogan zufolge wurden mehrere Personen festgenommen.

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Autobombe tötet 34 Menschen in Ankara Türkei sperrt soziale Medien

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14 Kommentare
  • süleyman  kovanci 17.03.2016
    @ livers Wenn sie sich schon informieren ,dann informieren sie sich richtig,warum erdogan die verhandlungen für beendet erklaert hat !
    • John  Livers aus St.Gallen
      17.03.2016
      @kovanci
      In der Zeitung war damals zu lesen, weil sie ihn nicht gewählt haben, die wussten schon warum sie den Diktator nicht zum Sultan küren wollten.
  • Hajriz  Gashi aus Rapperswil SG
    17.03.2016
    Zuerst Isis als potenzieller Autobomben Angreifer eingestuft. Jetzt heisst es, irgendeine Untergruppe der PKK bekennt sich als Attentäter. Die PKK ist anscheinend nicht in der Lage zu verstehen, dass sie noch tiefer in den dreck stecken könnte, wenn sie so weiter mit der Strategie der Selbstmordattentätte zu rächen versucht! Das alles bringt der PKK nur Ärger, weil sie nämlich genau die Kriegstaktik von dem am meist gehassten kriminellen ISIS zu verwenden wagt.
    • Marco  Weber 17.03.2016
      Naja die Kriegstatik kommt nicht von der IS aber es war ein Versuch wert......
  • süleyman  kovanci 17.03.2016
    Und dieses tak ist ein ableger der in der CH nicht als terrororganisation eingestufte PKK,diese PKK wird von USA, EU eingestuft !
  • Stefan  Meier 17.03.2016
    Unglaublich...Die PKK läst die Drecksarbeit dieser Untergruppe machen, um im Westen weiterhin die Opferrolle einnehmen zu können. Wer genau hinschaut, sieht das wahre Gesicht dieser Organisationen. Der Westen ist aber leider Spitzenreiter im Bemassen mit verschiedenerlei Mass!
    • Sonja  Zwicker 18.03.2016
      Guter Beitrag, St. Meier! Die PKK versteht es hervorragend, die Kurden vor unseren unwissenden Europäern als Unschuldslämmer darzustellen. Dabei handelt es sich um eine äusserst gefährliche Terrororganisation, die überall nur Unruhe und Hass verbreitet.
      Nur weil man Erdogan nicht mag, kann man nicht die gesamte türkische Bevölkerung in einen Topf werfen!
  • Thomas  Zürcher 17.03.2016
    Auch in diesem Fall gilt: "Wer Gewalt sät wird Gewalt"ernten.Erdogan sollte das bewusst sein das alles wieder zurückkommt was er anrichtet an der kurdischen Bevölkerung.Aber das türkische Volk hat ihn mehrmals gewählt und sie müssen jetzt den hohen Preis zahlen.
    • süleyman  kovanci 17.03.2016
      Lesen eigentlich was sie da schreiben ?? Die türkei geht gegen bewaffnete terroristen im land vor und nicht gegen zivile bürger des landes,schreiben sie das hinter ihr ohr ! Und übrigens das TR volk steht geschlossen hinter erdogan,laut neuesten umfragen kommt seine partei auf 60 Prozent waehlerstimmen !
    • Marco  Weber 17.03.2016
      Herr Kovanci wer sagt denn wer der Terrorist ist und wer der Zivile Bürger? Bestimmt das Erdogan? Oder sind Terroristen in der Türkei angeschriben?
    • Furkan  Kaymak 17.03.2016
      Herr Weber alle Menschen egal ob Kurde, Türke, Schweizer oder sonst wer für die PKK und all seine Mitglieder (YPG, TAK, usw.) ist, sind Terroristen. Sie verstehen oder wollen einfach nicht verstehen, dass die PKK, die IS, die Al Qaida und all der rest alle gleich sind.
    • John  Livers aus St.Gallen
      17.03.2016
      @ kovanci
      Nach meinen Informationen hat doch Erdogan den
      "Waffenstillstand" mit der PKK aufgekündigt, nachdem diese ihm bei den " Wahlen" die Gefolgschaft verweigert hat.
    • süleyman  kovanci 17.03.2016
      @ weber Jeder der die anschlaege von ankara gutheisst ,diese verherrlicht ist ein terrorist !
    • Sonja  Zwicker 18.03.2016
      @S.Kovanci, so ganz geschlossen steht das Volk nicht hinter Erdogan, denn seine kommunistische Art der Unterdrückung kommt nicht bei allen an. Es scheint eher, die 60 Prozent der Wählerstimmen sind im wahrsten Sinne des Wortes "getürkt". Trotz aller Nachteile hat er aber auch sehr viel für die türkische Wirtschaft erreicht.
      Tatsache ist: Für die Differenzen mit den Kurden ist er nicht verantwortlich! Die bestanden schon 30(!!!) Jahre vor seiner Präsidentschaft!