32 Tote Heftige Luftangriffe im Norden Syriens

ALEPPO - Bei einer Serie heftiger Luftangriffe auf Rebellengebiete im Norden Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens 32 Menschen getötet worden. Demnach soll es am Montagabend mehr als 40 Bombardierungen in der Grossstadt Aleppo und ihrem Umland gegeben haben.

32 Tote bei Luftangriffen im Norden von Syrien play
Zerstörte Gebäude in Aleppo. (Archivbild) Keystone/AP/MANU BRABO

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In dem Ort Orem al-Kubra südwestlich von Aleppo seien auch Lastwagen für den Transport von Hilfsgütern getroffen worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Dabei seien zwölf Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Fahrer sowie Mitarbeiter der Hilfsorganisation Syrischer Roter Halbmond.

Für den Angriff gab es zunächst keine weitere Bestätigung. Der Sprecher der UNO-Nothilfeorganisation OCHA, David Swanson, sagte, es lägen unterschiedliche Berichte vor, die geprüft würden. In Orem al-Kubra waren am Montag dem Syrischen Roten Halbmond zufolge Lastwagen mit Gütern mehrerer Hilfsorganisationen eingetroffen.

Aktivisten machten Syriens und Russlands Luftwaffe für die Luftangriffe verantwortlich. Ein Sprecher der Hilfsorganisation Weisshelme, Ibrahim al-Hadsch, erklärte, die Flugzeuge seien überall in Aleppo und im Umland gewesen. «Die Situation ist schrecklich», sagte er. In den Kliniken fehle es an grundlegendem Erst-Hilfe-Material, um Verletzte zu versorgen. (sda/sac)

Publiziert am 20.09.2016 | Aktualisiert am 20.09.2016
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