30 Rettungseinsätze Italien fischt 3000 Flüchtlinge aus dem Meer

Einen Tag dem Grosseinsatz vor der libyschen Küste sind erneut tausende Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Etwa 3000 Menschen seien am Dienstag in Sicherheit gebracht worden, teilten die italienischen Behörden mit.

Italiens Küstenwache rettet 3000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer play
Ein Mann klammer sich an ein Boot im Meer vor Libyen (Archiv). KEYSTONE/AP/EMILIO MORENATTI

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An den 30 Rettungseinsätzen unter Federführung der Küstenwache waren demnach mehrere Schiffe beteiligt. Am Montag waren vor der Küste Libyens 6500 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden.

Damit war es einer der intensivsten Rettungstage der vergangenen Jahre. Derzeit wagen wegen des Sommerwetters und der ruhigen See wieder mehr Flüchtlinge in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.

Nach Angaben des UNO-Flüchtlingswerks kamen im ersten Halbjahr 2016 gut 200'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa. Im Jahr 2015 waren es insgesamt mehr als eine Million. Den UNO-Angaben zufolge starben oder verschwanden in diesem Jahr bereits mehr als 3100 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. Damit hat sich die Opferzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. (sda/sac)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 31.08.2016
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14 Kommentare
  • Andy  Schenk aus Schüpfheim
    31.08.2016
    Wenn man die immer rettet, kommen noch viele mehr. Es spricht sich rum das die Überfahrt nicht mehr gefährlich ist, da die boote schon auf sie warten. Wie wäre es wenn man die sogenannten Flüchtlinge mit dem Boot direkt wieder zurück bringt? Wetten es kämen fast keine mehr diesen Weg.
  • Dany  Deredinger aus Zürich
    31.08.2016
    Mal andersrum angesehen. Ist ja irgendwie schon komisch. Das Militär brüstet sich mit Sateliten einen Fünffränkler auf der Strasse lesen zu können aber die Flüchtlingsströme bzw. Boote sehen die nicht schon bem ablegen.
  • Meyer  Karl 31.08.2016
    Eurotaxi funktioniert perfekt. Da ist Uber direkt ne müde Marke dagegen.
  • Boris  Kerzenmacher 31.08.2016
    Die Muslime, die massenweise unkontrolliert in europäische Länder kommen, hätten niemals eine Chance in die USA, Kanada, Japan, Neuseeland oder Australien einzuwandern, da sie die Vorraussetzungen für ein Einreise-Visum nicht annähernd erfüllen könnten. Daher ist es gut, dass die Schweiz, Deutschland und andere Länder Europas sich dieser Leute annimmt und sie mit reichlich Sozialhilfe vollversorgt.
    Gar nicht so doof, die Amis und Co.
  • Andreas  N. aus Zürich
    31.08.2016
    Wenn man diese illegalen Flüchtlinge immer wieder rettet spricht sich das in deren Ländern rum und es werden noch mehr den Weg auf sich nehmen.