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Der Computer-Experte aus Miami hatte es gemäss Informationen der Behörden vor allem auf die Computernetzwerke von Firmen mit zahlreichen Kunden abgesehen, Detailhandelsketten zum Beispiel. Der Hacker wusste genau, dass die Programmierung (SQL) der ins Visier genommenen Datenbanken fehlerhaft war.
Die gestohlenen Kreditkarten-Informationen schickte der Mann gemäss «Spiegel Online» dann an Server in Lettland, den Niederlanden, den USA und der Ukraine. Von dort sollten die Daten an Betrüger weiterverkauft werden. Dabei soll der Amerikaner zwei Komplizen gehabt haben, die in Russland leben.
Ob den Kreditkarten-Inhabern ein Schaden entstanden ist, ist unklar. Doch wird dem Hacker, der sich im Internet auch «soupnazi» nannte, jetzt der Prozess gemacht, meldet das US-Justizministerium. Der Mann, der früher für den US-Geheimdienst arbeitete, könnte für 20 Jahre ins Kittchen wandern. (SDA/snx)