1994 auf einer Party Hat Donald Trump ein Mädchen (13) vergewaltigt?

SAN FRANCISCO (USA) - Donals Trump soll 1994 eine damals 13-Jährige auf einer Party vergewaltigt haben. Jetzt wollte das angebliche Opfer erstmals an die Öffentlichkeit. Doch die Medienkonferenz wurde im letzten Moment abgesagt.

US-Wahlen: Minderjährige bezichtigt Donald Trump der Vergewaltigung play
Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. AP

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US-Wahlen: Minderjährige bezichtigt Donald Trump der Vergewaltigung play
Anwältin Lisa Bloom unterstützt das mutmassliche Vergewaltigungsopfer Jane Doe.  Twitter

«Jane Doe bricht ihr Schweigen», schreibt Anwältin Lisa Bloom gestern auf Twitter. Was ist dran an den Gerüchten, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump 1994 die damals 13-Jährige auf einer Party mehrmals vergewaltigt haben soll?

Pseudonym

Bereits seit Monaten macht der Fall auf Twitter und Facebook die Runde. Der Name «Jane Doe» ist ein Pseudonym. 

Eine für gestern Mittwoch anberaumte Pressekonferenz mit dem mutmasslichen Opfer und Bloom wurde im letzten Moment abgesagt. Angeblich aus Sicherheitsgründen. Es seien Drohungen eingegangen. 

Wie die US-Nachrichtenseite «thedailybeast.com» schreibt, sei dies nicht verwunderlich. Versprochene Interviews, Treffen und Telefongespräche dem Opfer seien schon verschiedentlich abgesagt worden – «meistens in letzter Minute».

«Anschuldigungen in höchstem Masse widerlich»

Trump sagt, die Anschuldigungen seien nicht nur «kategorisch falsch, sondern auch in höchstem Masse widerlich». Es sei offensichtlich, dass sie nur dazu dienten, um die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu lenken. Möglicherweise seien sie auch einfach politisch motiviert. «Diese Anschuldigungen sind absolut unbegündet. Punkt.»

Wie es mit diesen Anschuldigungen weitergeht, ist bisher noch nicht klar. Allerdings soll es am 16. Dezember bereits einen Termin für eine Anhörung geben. (stj/noo)

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 09.11.2016
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21 Kommentare
  • Reto  Schaufelberger aus Matzingen
    04.11.2016
    Wie kann man einem Staat wie Amerika nur so viel einfältige Aufmerksamkeit wegen Präsidenten-Wahlen schenken?
    Andere Themen in der die USA brilliert werden immerzu verdrängt wie: Genozid an der Urbevölkerung der Indianer, Entführung, Ermordung, Misshandlung, Vergewaltigung, Versklavung der schwarzen Bürger von Afrika und nun aktuell die Versklavung und rassistische Unterdrückung der Afroamerikaner und der hispano-amerikanischen Bevölkerung ist ein Problem der Amerikaner seit jeher!
  • werner   zuercher aus Pfaffnau
    03.11.2016
    wahrscheinlich hat auch bei dieser angeblichen vergewaltigung putin die hände mit im spiel! für geld lässt sich schnell mal eine frau finden die so etwas nach über zwanzig jahren behauptet! die clintons schwimmen ja im spendengeld! mehr als mit diesem wahlkampf kann sich us-amerika nicht lächerlich machen vor der welt!
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    03.11.2016
    Die Leute haben einen Showman, Narzissten, geldgeilen Egomanen mit Sucht nach Macht als Kandidat gewählt! Nun haben Sie genau das!! Es ist immer schwierig den Flaschengeist wieder in die Flasche zu tun wenn er mal draussen ist!! Wenn man Trumps Umfeld ansieht sind die Anschuldigungen im Rahmen des Möglichen, vor allem weil seine Bekannten auch nicht so super über ihn sprechen! Er hat bis heute kein brauchbares Wort über seine Pläne verloren, nur Populismus, Hass und Polemik, toller Kandidat.....
    • Meyer  Karl 03.11.2016
      Komisch, gestern sagten sich noch im Falle von H. Clinton, das liegt ja schon Jahre zurück. Warum wird das jetzt noch aufgewärmt. Dasselbe gilt natürlich für Trump nicht.
  • Annemarie   Setz 03.11.2016
    Ich habe in diesen Wahlen kaum etwas gehört, das politisch Sinn macht für diese grosse Nation. Alles was kommt sind gegenseitige Anschuldigungen, undurchsichtige Vorwürfe und ein abstossende Umgangsformen des Tycoons. Wenn die Wahlen durch sind, hat nicht einer oder eine verloren sondern ganz Amerika.
  • Zimmermann  Hans 03.11.2016
    Die Geschichte ist seit Juni und der Termin für die Anhörung im Dezember seit mehreren Wochen bekannt. Einer seiner best buddies, welcher Trump nach eigenen Aussagen als einen wunderbaren Mensch hält, sitzt zur Zeit ein Haft wegen Unzucht mit Minderjährigen ab. Also dürfen alle Verschwörungstheoretiker wieder den Alu-Hut abziehen und sich beruhigen.