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An ihrer Schule in North Carolina sind Nasenpiercings verboten. Weil Ariana Lacono ihren Stecker aber aus religiösen Gründen trägt, weigerte sich die 14-Jährige, den silberne Knopf an ihrer Nase zu entfernen. «Es ist ein spirituelles Ding, das Piercing macht mich glücklich», sagt sie.
Geist wächst durch Tattoos und Piercings
Ariana ist in der amerikanischen «Church of Body Modification» – eine Kirche, die in Tattoos und Piercings einen Weg zur Spiritualität sieht. Durch körperliche Veränderung würden Geist, Körper und Seele gestärkt.
Auch ihre Mutter Nikki ist dabei in der 3500-Mitglieder-Gemeinde. Sie sagt, dass ihre Tochter durch das Piercing ihre schwierige Vergangenheit bewältigt. «Es ist mir lieber, sie tut das mit einem Piercing, als dass sie sich Heroin spritzt oder in der Schule Schwierigkeiten macht», sagt die Mutter.
Schule hat kein Verständnis für die Religion
Schwierigkeiten in der Schule macht die 14-Jährige spätestens jetzt keine mehr. Denn die Schulführung hat sie rausgeschmissen – wegen ihres Nasenpiercings. Ihre Mutter findet das unfair: «Die Schule sollte unseren Glauben respektieren.» (jes)