115 Millionen Euro EU kündigt zusätzliche Hilfen für Flüchtlinge an

BRÜSSEL - Die Europäische Union hat die Überweisung von zusätzlichen 115 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland angekündigt.

Europäische Union gibt weitere 115 Millionen für Flüchtlingshilfe aus play
EU-Kommisar Christos Stylianides während einer Pressekonferenz in Brüssel. AP Photo/Virginia Mayo

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Die Europäische Union will die Soforthilfe für in Griechenland gestrandete Flüchtlinge mehr als verdoppeln. Weitere 115 Millionen Euro würden zu den bereits bewilligten 83 Millionen durch die EU bereitgestellt.

Über Hilfsorganisationen sollen damit die Bedingungen in Notunterkünften sowie Bildungsmöglichkeiten der geflüchteten Kinder verbessert werden, teilte die Europäische Kommission am Samstag mit.

«Die neue Förderung hat als Hauptziel, die Bedingungen von Flüchtlingen in Griechenland zu verbessern und damit etwas vor dem anstehenden Winter zu bewirken», sagte der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides.

In Griechenland sitzen fast 60'000 Migranten fest, weil sie durch die weitgehende Schliessung der Balkanroute im Frühjahr nicht mehr wie geplant in den Norden Europas weiterreisen konnten. Viele von ihnen sind in verlassenen Armeekasernen oder Fabriken untergebracht. Griechenland ist mit der Unterbringung und der Bearbeitung der Asylanträge überfordert und verlangt mehr Unterstützung von den europäischen Partnern. (SDA)

Publiziert am 10.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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2 Kommentare
  • Boris  Kerzenmacher 11.09.2016
    Diese "Flüchtlinge" wollen ein besseres Leben, wie jeder andere auch. Solange dies in ihren Ländern nicht möglich ist, werden sie nach Europa zu kommen.
    Vieles ist in Europa nicht perfekt, aber im Vergleich zu ihren Ländern gleicht es dem Paradies.
    Und weil das so ist, muss Europa alles dafür tun, diesen Weg zu versperren. Wenn die Leute ein besseres Leben wollen, was jedem einzelnen zu gönnen ist, müssen sie das in ihrer Heimat tun. Europa kann da bestenfalls unterstützen.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    11.09.2016
    Und wer kontrolliert die bisher geleisteten Gelder ob die wirklich für die geforderten Wohnungen etc. verwendet wurden? Niemand mehr - der D-Zahler blecht und blecht für D-Politiker und Beamtete die nicht mal ihren Anteil an Altersrente oder Pensionskasse selber bezahlen. Alle hocken sie dem kleinen D-Bürger auf der Tasche. Was für eine beschämende Politik.
    ewz