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Das Gericht sprach die beiden Ex-Beamten des Mordes und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung schuldig. Die beiden Männer waren am Baixada-Blutbad nahe Rio de Janeiro beteiligt, bei dem vor vier Jahren 29 Menschen getötet wurden.
Die Richterin betonte beim Urteilsspruch die besondere Grausamkeit der Tat, die ganz Brasilien erschütterte. Ein dritter Angeklagter wurde mangels Beweisen freigesprochen.
Bereits 2006 und 2007 waren zwei Ex-Polizisten wegen des als «Baixada-Blutbad» bekannten Massakers zu 543 beziehungsweise 542 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Hintergründe der Tat in den Orten Nova Iguaçu und Queimados wurden nie völlig aufgeklärt. Die Polizisten schossen damals wahllos auf Frauen, Männer und Kinder.
Nach geltendem Recht liegt die Höchststrafe in Brasilien bei 30 Jahren. Die Justiz verspricht sich vom Urteil gegen die beiden Ex-Polizisten deshalb vor allem ein Symbolwirkung gegen die Todes-Squads; organsierte Banden korrupter Polizisten, die ganz Brasilien terrorisieren. (lec)