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Online treiben sie sich herum. Pädophile, auf der Suche nach Kinderpornos, um ihre Sucht und ihre Neigung zu befriedigen. Die Schlimmsten darunter: Männer, die aktiv auf Kinder zugehen, den Kontakt im richtigen Leben suchen, um sie zu missbrauchen.
Genau diesen Pädophilen war nun eine 26-jährige Journalistin des «Ekstra Bladet» auf der Spur. Sie stellte ein digital verändertes Foto aus ihren Jugendjahren auf eine Kinderseite im Internet und wartete. Nicht sehr lange: Unzählige Männer nahmen mit ihr Kontakt auf, chatteten mit ihr und schrieben Sachen, die eine 13-Jährige nicht lesen sollte.
Journalistin Tine Rögind sagte gemäss «Bild.de»: «Ich habe das Thema Sex nie von selbst angeschnitten, immer neutral geantwortet.»
Doch Familienväter, Polizisten und Rentner wollten Sex mit ihr. Schrieben ihre Wünsche und Bedürfnisse und wollten sich mit dem «Mädchen» treffen.
Die 26-Jährige ging dann auf einige Männer ein, liess sich zu einem Treffen überreden. Die Männer erwartete dann aber nicht etwa ein hilfloses Opfer, sondern ein Team der Zeitung «Ekstra Bladet» mit Kamera und Notizblock.
Die Männer erschraken, versuchten zu flüchten, drohten – doch immer ohne Erfolg. Ein Kopenhagener Polizeichef (53), Vater von zwei Kindern, verlor nun seinen Job. Ein Marine-Offizier (43) chattete als «Steffen», sein grösster Wunsch: Sex mit einer Jungfrau.
Ekelhaft: Ein Rentner (72) buchte in einem Städtchen ein Hotelzimmer, damit er das ganze Wochenende «mit seinem kleinen süssen Mädchen bumsen» kann. Nachdem er aufflog, flehte der alte Mann, nicht über ihn zu berichten. Erfolglos.
Der Undercover-Einsatz der Journalistin löste in Dänemark eine grosse Diskussion aus. Politiker fordern nun, dass geschulte Undercover-Polizisten im Internet auf die Jagd nach Pädophilen gehen. Wie die kleine «May». (num)